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Wer Selbstzweifel hegt, kennt die Wonnen des Sich-Benachteiligtfühlens noch nicht.

 

Die Zugehörigkeit zum intellektuellen Pöbel manifestiert sich in keiner Eigenschaft deutlicher als in der Unfähigkeit, die literarische Qualität eines Textes zu würdigen, dessen inhaltliche Tendenz einem zuwider ist. 

 

Wenn man sämtliche Schöpfungen des weißen Mannes von diesem Planeten entfernte, besäßen seine Ankläger weder Zeit noch Mittel, ja nicht einmal Begriffe, um ihn mit Vorwürfen zu überhäufen.     

  


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Rattenplage der Kommunikation

Botho Strauß ist einer der erfolgreichsten deutschen Dramatiker.  Obwohl der publikumsscheue Dichter "nur noch ungern in die Stadt" geht, kam er zu einem Gespräch nach Berlin

 

 

Es heißt, er sei ein Antimodernist. Ein Reaktionär gar, zumindest ein Kulturpessimist. Sein Essay „Anschwellender Bocksgesang“, in dem er ankündigte, es werde Krieg geben „zwischen den Kräften des Hergebrachten und denen des ständigen Fortbringens, Aberservierens und Auslöschens“, löste 1993 einen veritablen Medienskandal aus;  seither gilt er dem linksliberalen Establishment der Bundesrepublik als abservierenswert. Von allen bedeutenden deutschen Schriftstellern ist er der öffentlichkeitsscheueste: keine Auftritte vor Publikum, keine Interviews, kaum Fotos, im Abstand kleiner Ewigkeiten mal ein Essay in einer Zeitung. „Niemals sich blitzen, filmen, verhören, ehren oder sich sonstwie erwischen lassen“, hat er vor Jahren als Maxime formuliert.

Ausweislich seiner Theaterstücke ist er gleichwohl ein intimer Kenner der Psyche des modernen Menschen, der mit Falkenblicken die Alltagsgeschäfte des Homo bundesrepublikanensis beobachtet und zu den meistgespielten deutschen Dramatikern der letzten dreißig Jahre gehört. Ausweislich seiner Prosa ist er außerdem ein Erotiker der Wahrnehmung, ein Weltverzauberungssehnsüchtiger und elitärer Sonderling. 

Für Botho Strauß besitzt offenbar noch Geltung, was eine ganze Epoche lang galt, nämlich dass Isolation der Normalzustand des Literaten ist. „Alle Kunst ist schamhaft“, schrieb Peter Hacks, und Heimito von Doderer erklärte, der Schriftsteller sei ein Mensch, den man allenfalls mal im Treppenhaus treffe.

Unser Treppenhaus ist ein unscheinbares italienisches Lokal in Berlin-Charlottenburg, wo Strauß seit Jahren verkehrt und sogar eine Art Stammplatz besitzt. Was aber nicht heißt, dass er hier regelmäßig seine Abende verbringt, er lebt bekanntlich zurückgezogen in der nordostdeutschen Uckermark, und so ist der besagte Tisch heute auch besetzt, wie Strauß erklärt, der nach einer kurzen Begrüßung durch den Wirt Platz genommen hat. Der menschenscheue Dichter ist ein artiger Herr mit sanfter Stimme und vollkommen unprätentiösem Auftritt, dem man seine 68 Jahre so wenig ansieht wie den ihn umraunenden Ruhm, und irgendwie passen das Lokal und er zusammen. Obwohl hier seit einiger Zeit ein Minister direkt nebenan wohne und zuweilen samt Entourage aufkreuze, wie Strauß erzählt. Er komme ja nurmehr noch ungern in die Stadt, sagt er. Allein die unzähligen Galerien in seinem einstigen Viertel seien ihm ein Greuel.

Ob es denn stimme, dass er seinem ländlichen Dasein inzwischen staunenswerte ornithologische Kenntnisse verdanke? „Mich interessiert alles“, entgegnet der Einsiedler, „was da draußen mit mir lebt.“

Der Eindruck von Weltzugewandtheit verstärkt sich, als Strauß eine Flasche Pomino bianco zum Fisch ordert. Kein Dichter ist schließlich bedeutend genug, dass seine Reputation nicht unter einer zur Dorade bestellten Apfelschorle doch etwas litte. Auch wenn es erst Mittag ist.

Als kentaurische Figur aus Poet und Chronist schreibt Strauß neben seinen Bühnenwerken seit einem Vierteljahrhundert die Chronik seiner Zeit. Diese Chronik kennt keine großen Ereignisse, es handelt sich vielmehr um ein literarisches Kompendium aus Gedanken, Stimmungen, Reflexionen, Menschenbeobachtungs-Miniaturen, Kulturverlustmeldungen, oft aphoristisch verdichtet, mit eingestreuter Rollenprosa. Es sind Fortschreibebücher, die in der Literatur kaum ein Gegenstück haben – allenfalls Paul Valerys postum veröffentlichte „Denkhefte“, die berühmten „Cahiers“. Sie tragen oft merkwürdige Titel („Wohnen Dämmern Lügen“, „Die Nacht mit Alice, als Julia ums Haus strich“) und werden womöglich in hundert Jahren als eine der bedeutendsten Quellen zur Mentalitätsgeschichte der späten Bundesrepublik gelten. Ihr Reigen beginnt mit „Paare, Passanten“ aus dem Jahr 1981 und endet einstweilen mit dem soeben erschienen Opus „Lichter des Toren“.

Dessen Held, wenn man so will, ist der Idiot. Kein konkreter Idiot wie bei Dostojewski, wir sind ja nicht im Roman, sondern als Typus: der vom allgemeinen Treiben und Trendbefolgen mehr oder weniger bewusst abgekapselte „Gemeinschaftsstümper“, der „Ungesellige oder Unbeteiligte“, der Privatheitsnarr, die Störstelle im allgemeinen Funktionieren. Strauß holt ihn in die ursprüngliche Bedeutung zurück, denn ,,der Abgesonderte ist ja der idiotes im antiken Wortsinn“. Wie aber, fragt dieser Text, ergeht es dem Idioten im sogenannten Informationszeitalter?

„Während Intelligenz zur Massenbegabung wurde, sind Klugheit und Einfalt nahezu ausgestorben“, notiert Strauß. Der Idiot sei der „Prototyp unter den Menschen, die in Millionenzahl vom Verenden des Verstehens überrascht werden“. Durch die Weltvernetzung und „die große Gegebenheit von allem“ kehre heute das „Barock-Gefühl für die Vergeblichkeit von allem“ wieder. Aber: „Was Gott ins Verborgene setzte, hütet der Idiot und schützt es vor den Übergriffen der zentraldemokratischen Heilsformel Transparenz, Öffentlichkeit, Aufklärung.“ 

Hui – ist der Idiot etwa ein Reaktionär? Er sei „nicht feind der Demokratie, jedoch der Demokratisierung sämtlicher Lebensbereiche, feind dem demokratischen Integralismus“, steht im Buch geschrieben. Dass der Idiot nirgendwo mitspielt, „gewährt ihm eine gewisse Unabhängigkeit, deren radikalste Steigerung zugleich den Zusammenbruch jeglicher Kommunikation riskiert“. Seine Sprache – „ganz und gar keine Sprache der Mitteilung“ – sei ihm weit eher Schutzschirm denn Kontaktaufnahmeversuch. „Diskretion wäre heute das zentrale Widerwort zu allem“, schreibt Strauß und beklagt die „Rattenplage der Kommunikation“. Zwei Kernsätze der „Lichter des Toren“ sind folgende: „Die schmerzliche Lehre lautet, dass das Vergangene reicher, das Gegenwärtige aber komplexer ist“, und: „Ich habe alles verlernt, was mich eines Besseren belehrte.“

„Sind Sie ein Reaktionär, Herr Strauß?“

„Über den Reaktionär steht manches im neuen Buch. Bin ich einer oder nur manchmal einer? Wer weiß.“

Es steht zumindest einiges zur Klärung dieses meist mutwillig missverstandenen Begriffes im Buch, etwa der Hinweis, dass der Reaktionär historisch geschehen sein lasse, „was niemals war“, dass er „als der echte Epiker“ das Gewesene verkläre, „um es jederzeitlich zu machen“. Er sei ein „Phantast“, er lebe „in Symbiose mit den Verhältnissen, die er verpönt, und einzig in seiner Sprache kann er sich über sie erheben“. In der Öffentlichkeit aber werde mit dem Schwefel- oder auch Schwafelwort „nur der Bierschaum des politischen Stammtischs assoziiert“.

Ganz auf der Linie des authentischen Reaktionärs liegt Strauß jedenfalls, wenn er sich über den „ästhetischen Urfehler“ auslässt, „das Hohe zugunsten des Breiten abzuwerten“ und prophezeit: „Die Frage des Niveaus wird in Zukunft wieder von der Begrenzung der Zugänglichen abhängen.“ Der „intellektuelle Götzendienst vor dem Populären“ habe eine „stete Anpassung nach unten“ bewirkt. „Die Künste, die den Müll der Welt zu spiegeln vorgeben, vermehren ihn nur“, höhnt der Dichter. „Verkommenheit und Verwüstung menschlicher Verhältnisse waren eine Zeitlang zum selbstgefälligen Thema der Bühnen und Galerien geworden, sie wurden satt daran. Kein Wunder, daß diese beharrlich diagnostizierte Verkommenheit von ihrem ästhetischen Nachvollzug kaum zu unterscheiden war.“ 

Doch wenn er dann ausruft: „Wir anderen müssen neue unzugängliche Gärten bauen! Zurück zur Avantgarde!“, klingt das nun gar nicht mehr reaktionär. Strauß bringt auch einen Alternativbegriff in Vorschlag: den Anachronisten, für jeden Zeitgeist Unverfügbaren. „Der Anachronist war seit jeher der besser Deutsche“, schreibt er. Wer wollte ihm da widersprechen angesichts der notorisch unentspannten, zur Konsensvollstreckung neigenden Öffentlichkeit eines Landes, in dem seit Jahrzehnten immer neue Gesinnungsvorschriften herrschen? „Es sollte all jenen, die heute die leichte Zunge haben und das Sagen, nicht erspart bleiben“, wünscht sich Strauß, „einmal in ihrem Leben unter den Schock des Ausgeschlossenseins zu geraten, einmal von der Kultherrschaft Andersgestimmter, die niemanden verfolgt, sondern nur ausschließt, verweist, exkommuniziert, entnetzt – es sollte ihnen einmal das Gefühl, nicht dazuzugehören, bestimmt werden.“

Ein Leitmotiv der Strauß’schen Fortschreibebücher ist das sich-Sperren gegen die „Totalherrschaft der Gegenwart“, wie es im „Bocksgesang“ heißt. Man kann sich den Einzelgänger aus der Uckermark auch im 3. Jahrhundert nach Christus zu Füßen eines ägyptischen Tempels sitzend vorstellen, wo er niederschreibt, welchen Verlust es für die Welt bedeutet, dass bald niemand mehr die Hieroglyphen zu lesen und geschweige denn zu deuten verstehen werde. Wenn er aus dem Studium der Geschichte überhaupt etwas gelernt habe, sagte der Historiker Joachim Fest einmal, dann dass jeder Fortschritt mit Verlusten erkauft werde. Da Menschen bekanntlich sterben und neuen Generationen Platz machen, stirbt auch das Bewusstsein der Verluste, ja sie würden sogar komplett aus dem kollektiven Gedächtnis verschwinden, gäbe es nicht den Chronisten und vor allem den Dichter als Archivar des Imperfekts. Und den Idioten, der als „zeitinsulare Persönlichkeit“ weder im Gestern lebt noch im Heute, sondern in seiner eigenen Zeit, in der sich alles wundersam vermengt.

Nun darf man sich den Quasi-Eremiten und Dichter-Chronisten Strauß keineswegs als einen Menschen vorstellen, der völlig aus seiner Zeit herausgefallen ist. Er benutzt ein Handy („mit Androidsystem“), hat daheim einen Blu-ray-Beamer fürs Privatkino, „jede elektronische, informationstechnische Neuerung reizt mich zum Kauf, ich lese die Zeitung auf dem Tablet“. Indes: „Wer sich an technischen Neuerungen berauscht, ist ein Schwachkopf. Wer sich ihrer zu bedienen versteht, ist ein Alltagsmensch, aus dem noch einmal etwas Besonderes werden könnte, wie zu allen Zeiten.“

Marshall McLuhans längst bis zur Kanonisierung von aller Welt nachgeplapperte Behauptung, das Medium sei die Botschaft, ist aus seiner Warte ein großer Unsinn, denn der Mensch bleibt unter allen Kommunikationsverhältnissen dasselbe sterbliche, fehlbare, unerlöste, vergeblich die letzten Fragen stellende Wesen: „Ich weigere mich, das menschliche Schicksal in den Revolutionen des Komforts sich erfüllen zu sehen.“

Strauß wird sogar, wie er versichert, zur Bundestagswahl gehen. Nicht, weil er sich irgendwelche Illusionen macht, sondern um, wie er mit Thomas Hobbes sagt, „das Schlimmste zu verhindern“. Was das Schlimmste sei, will er aus einer Art Zunftstolz nicht weiter ausführen – Autoren, die politisch missionieren, sind lächerlich. Ein mögliches Motiv taucht in den „Lichtern des Toren“ auf, nämlich „wie mitten im Frieden Landschaft verheert wird, so gemein und hochmütig, so um sich greifend und im Unmaß aufragend, Horizonte sperrend, rücksichtsloser als Feuersbrunst, Rodung, Industrialisierung zusammen“. Was den Schöngeist noch mehr in den Harnisch bringt als alle Galeristen sind jene, „die mit Windkraft moralische und unmoralische Geschäfte machten, Schänder der Landschaftsseele“, und er sähe gern „jeden einzeln auf ein Rotorblatt gefesselt und bis auf den Jüngsten Tag im Höllensturm sich drehen“.

Und da wir schon bei den schwereren Zeitgeistverstößen des Dichters sind, sei auch noch folgender zitiert: „Wir drängen den neben uns wohnenden Muslimen unentwegt unsere Freiheiten auf, denken aber nicht daran, auch nur das Geringste von ihrer sittlichen Freiheitsbeschränkung nachahmenswert zu finden oder auf uns abfärben zu lassen“, notiert er. „Dabei täte etwas mehr Familie, etwas väterliche Stärke einem Erziehungsverhalten gut, dessen Schwächen allenthalben von staatlich geförderten Hilfen kostspielig kompensiert werden.“ Im Zuge des Bevölkerungswandels, so Strauß, „werden sich möglicherweise andere Prioritäten herausbilden, als sie heute gültig sind“. Was wiederum andere Folgen haben könnte, als gemeinhin gedacht, denn: „Identität – wir benötigen zur Zeit keine. Was wir brauchen um ihretwillen, ist Fremdherrschaft. Was kann den Deutschen besseres passieren, als in ihrem Land eine kleine verschworene Minderheit zu werden?“

Das kann dauern, weshalb jetzt das Thema wechselt. Denn eigentlich ist Botho Strauß ja Dramatiker. Der Spielplanbeherrscher von einst findet sich allerdings zunehmend seltener in den Theaterprogrammen. Immerhin wurden aber noch 2011 zwei Stücke von ihm in Wien („Das blinde Geschehen“) und München („Leichtes Spiel“) uraufgeführt. Für erhebliches Medieninteresse sorgte die Hollywood-Aktrice Cate Blanchett, als sie 2011 zunächst in Sydney, im Jahr darauf auch in Wien, Paris und London die Hauptfigur in seinem Stück „Groß und klein“ aus dem Jahr 1978 spielte.

Wie wichtig ist ihm das Theater heute noch?

„Wissen Sie, man kann nicht mit 70 noch Theaterstücke schreiben, das ist unappetitlich“, erwidert Strauß, und es klingt recht entschieden.

Aber interessiert er sich noch für das, was auf den Bühnen passiert?

„Wir haben damals das behäbige bürgerliche Theater abgelöst, und jetzt müsste irgendwer das Regietheater ablösen. Ich gehe da nicht mehr hin, weil mich die Weltsicht von Regisseuren nicht interessiert.“

Er erinnere sich noch gern an die Münchner Kammerspiele mit großen Schauspielern wie Sibylle Canonica, Cornelia Froboess, die seine Partien am häufigsten gespielt habe, oder Thomas Holtzmann, aber dem heutigen Schauspiel sei die Nuance ausgetrieben worden. Für ein so subtiles Stück wie "Der Schwierige" von Hofmannsthal etwa könne er sich gegenwärtig weder einen Schauspieler noch einen Regisseur vorstellen, notiert er, und ein Werk von der Größenordnung des "Othello" sei „nicht mehr faßbar für heutige Bühnengesinnung“.

Und wenn man dem ganzen wohlfeilen Gekaspere die Subventionen striche? Strauß schüttelt durchaus traurig den Kopf: „Wenn man die Theater privatisierte, gäbe es nur noch Boulevard.“

Ende Juli präsentierte Strauß Auszüge aus seinem Buch vorab im Spiegel, und die meisten Feuilletons schubladisierten seine Überlegungen und Empfindlichkeiten teils unter Koketterie, teils unter Vorgestrigkeit. Die FAZ erwog wiederum unter Inkaufnahme des Vorwurfs der Trivialpsychologie, es handle sich um einen „Hilferuf“. Den Ekel als Motiv hatte seltsamerweise niemand auf der Rechnung. „Nicht alles ist verloren“, statuierte der von Strauß geschätzte Aphoristiker Nicolás Gómez Dávila, „wenn wir noch die notwendige Energie besitzen, um unseren Ekel und unseren Überdruss zu verkünden.“ Die Möglichkeit, jemand könne von der kommunikativsten, schamfreiesten und emanzipiertesten aller Welten tatsächlich zutiefst angewidert sein, wollen sich viele intellektuelle Lautsprecher offenbar nicht vorstellen.

Der Wein ist geleert. „Schauen Sie sich“, sagt Strauß zum Abschied draußen vorm Lokal, „noch den Walter-Benjamin-Platz von Kollhoff an: endlich einmal wieder ein Versuch, mit einem städtischen Platz so etwas wie einen öffentlichen Raum herzustellen. Aber das wurde sofort als faschistisch denunziert.“

Spricht’s, winkt – und kehrt heim zu Biber, Wels und Kranich. „Ohne Erwartung auf das Ende. Vom Unabsehbaren gewärmt“, schließt sein Buch, „Heiterkeit der Abstinenz wird die vorherrschende Laune des Idioten sein.“

 

 

Erschienen in: Weltwoche Nr. 39/2013, S. 64ff.