Friede den Gemeinplätzen -- Krieg den Moden!

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Allerlei

Wer Selbstzweifel hegt, kennt die Wonnen des Sich-Benachteiligtfühlens noch nicht.

 

Die Zugehörigkeit zum intellektuellen Pöbel manifestiert sich in keiner Eigenschaft deutlicher als in der Unfähigkeit, die literarische Qualität eines Textes zu würdigen, dessen inhaltliche Tendenz einem zuwider ist. 

 

Wenn man sämtliche Schöpfungen des weißen Mannes von diesem Planeten entfernte, besäßen seine Ankläger weder Zeit noch Mittel, ja nicht einmal Begriffe, um ihn mit Vorwürfen zu überhäufen.     

  


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21. Dezember 2016



Sich entfaltender 21. Dezember


Eindrucksvoll poltert Hadmut Danisch seine Version des Erkenne die Lage! ins Land, nämlich:

"Wir werden seit Jahren in praktisch allen Gesellschaftsbereichen von durchgeknallten Ideologen manipuliert, eingeschüchtert, verändert, unter Druck gesetzt, in praktisch allen Verhaltensweisen beeinträchtigt. Nämlich den Feministen, Genderisten, Social Justice Warriorn, Politikern, Journalisten.
Wir dürfen keine nackten Frauen auf Werbungen mehr zeigen, müssen immer und überall Quoten einhalten, Pippi Langstrumpf umschreiben, dürfen dies und das nicht mehr sagen, nicht mehr auf separate Klos gehen, müssen * reden, alles doppelt sagen, und, und, und.
Und diese Ideologen, die sich im Besitz der überragenden Wahrheit wähnen, intellektuell nicht erreichbar sind, voll von Neid und Hass auf eine freie Spaßgesellschaft sind, weil sie in ihr krankes absurdes Ideologiegebäude nicht passt (ich rede von Linken), haben uns so terrorisiert, dass wir uns in allem einschränken, verändern, anpassen, duckmäusern.
Der linke Staatsterrorismus verhält sich nach demselben Muster wie islamische Terroristen: Alles, was nicht in die eigene Ideologie passt, wird exemplarisch niedergemacht und damit Terror verbreitet. Töte einen, versetze Tausende in Angst.
Nur mit dem Unterschied: der linke Political-Correctness-Terror beschränkt sich bisher meist auf verbale und gesellschaftliche Gewalt. Man wird politisch, gesellschaftlich, karrieremäßig, persönlich gemordet, nicht körperlich. Der Anschlag etwa auf Brüderle war nichts anderes: „Schaut her, so legen wir Euch um, wenn Ihr Euch nicht an unsere heiligen Gesetze haltet!”
(...)
Und jetzt kommen die gleichen Leute, die sich jahrelang in jeder erdenklichen Weise unter dem linken Staatsterrorismus verbogen oder diesen selbst betrieben haben, unter dem wir alle unsere Verhaltensweisen verändert und unsere offene, freie, aufgeklärte Gesellschaft aufgegeben haben, und erklären, dass wir uns von islamischen Terroristen, die das alles genau gleich, aber eben viel heftiger machen, unsere Lebensweise, unsere offene Gesellschaft nicht nehmen lassen wollten.
Es ist so lächerlich: Die Gesellschaft, die vor jeder dummen, kleinen, ranzigen Feministin einknickt, die nicht mehr kann, als alle als Sexisten und Nazis zu beschimpfen, und denen man dafür quasi die gesamte Presse und das Fernsehen komplett überreicht hat, diese Gesellschaft redet sich jetzt ein, sie könnte, wolle und würde Terroranschlägen mit Bomben und LKW in Menschenmengen widerstehen.
(...)
Man hat jetzt schon von Leuten gehört, die sich nicht mehr in U-Bahnen, nicht mehr auf Weihnachtsmärkte, nicht mehr bei Nacht raus, oder auch nicht mehr in den Minirock trauen. Genau so seid Ihr auch vor den Gender-Ideologen eingeknickt, vor jedem Spinner, der Euch 'Sexist', 'Nazi', 'homophob' oder sowas genannt hat. Ihr seid mehr als feige, Ihr seid schon feigistisch. Und Ihr wollt Euch Bomben und Kalaschnikows in den Weg stellen?"
(Der ganze Text hier.)



Frühroter 21. Dezember

Der polnische Fahrer des Lkw, mit dem ein – eventuell muslimischer, vieleicht aber auch hinduistischer oder evangelikaler, jedenfalls vermutlich verwirrter – wahrscheinlich Einzeltäter in einen Berliner Weihnachtsmarkt fuhr, war zum Zeitpunkt der Amokfahrt noch am Leben. Wie polnische Medien berichteten, wies sein Leichnam Stichverletzungen auf. Beim Raub des Fahrzeuges habe ein Kampf stattgefunden. Der Spediteur sagte, sein Angestellter sei groß und sehr schwer gewesen, er glaube nicht, dass ein Einzelner ihn habe überwältigen können. Jedenfalls saß oder lag der Pole blutend und schwer verletzt im Führerhaus, als die eventuell von mehreren Tätern vorbereitete Einzeltat stattfand. – Gestern trat der deutsche Innenminister Thomas de Maizière vor die Presse. Auf die Frage eines Journalisten, was er über die Verletzungen des eigentlichen Lkw-Fahrers sagen könne, erklärte de Maizière, ihm sei lediglich bekannt, dass der Mann erschossen wurde. Von Messerstichen wisse er nichts. Da müsse er beim Bundesgeneraloberviersternestaatsanwalt noch mal nachfragen.

Der arme de Maizière! Nie sagt ihm einer was.

Die Zeit meldet: "'Wir werden ignoriert und erniedrigt. Man erlaubt uns nicht, auf die Parkplätze oder Unternehmensgelände zu fahren. Wenn es um das Löschen der Fracht geht, müssen wir immer ans Ende der Schlange. Wir müssen auf Straßen parken, auf denen wir nicht geschützt werden', sagte heute Jan Buczek, Chef des Verbands polnischer Speditionsunternehmer ZMPD. Als die gefährlichsten Länder für polnische Fernfahrer nennt er Deutschland, Frankreich und Italien (Hervorhebung von mir – M.K.). Jedes Jahr käme es dort zu Hunderten Überfällen."

Durch wen? Fragen Sie Ihren Innenminster!


Heiner Müllers "Hamletmaschine", ein Stück, dass sich mit dem Terrorismus beschäftigt, wenngleich mit einem anderes motivierten als dem derzeitigen, beginnt mit den hochaktuell anmutenden Worten: "Ich war Hamlet. Ich stand an der Küste und redete mit der Brandung BLABLA, im Rücken die Ruinen von Europa. Die Glocken läuteten das Staatsbegräbnis ein..." und endet mit: "Wenn sie mit Fleischermessern durch eure Schlafzimmer geht, werdet ihr die Wahrheit wissen." Der letzte Satz stammt wörtlich von der Mehrfachmörderin Susan Atkins, einem Mitglied der sogenannten Manson-Family. Die Bande um Charles Manson ermordete unter anderem in der Nacht vom 8. zum 9. August 1969 in Beverly Hills die hochschwangere Schauspielerin Sharon Tate. In der Gerichtsverhandlung schilderte Atkins ausführlich, wie sie die um Gnade flehende Sharon Tate gefoltert und mit zahllosen Messerstichen niedergemetzelt habe.

"Wenn sie mit Fleischermessern durch eure Schlafzimmer geht, werdet ihr die Wahrheit wissen." Wahrscheinlich aber erst dann, ja.