Friede den Gemeinplätzen -- Krieg den Moden!

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Allerlei

Wer Selbstzweifel hegt, kennt die Wonnen des Sich-Benachteiligtfühlens noch nicht.

 

Die Zugehörigkeit zum intellektuellen Pöbel manifestiert sich in keiner Eigenschaft deutlicher als in der Unfähigkeit, die literarische Qualität eines Textes zu würdigen, dessen inhaltliche Tendenz einem zuwider ist. 

 

Wenn man sämtliche Schöpfungen des weißen Mannes von diesem Planeten entfernte, besäßen seine Ankläger weder Zeit noch Mittel, ja nicht einmal Begriffe, um ihn mit Vorwürfen zu überhäufen.     

  


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2. Januar 2017


Man freut sich doch gar sehr, wenn in der Warteschleife einmal keine Chopin-Mazurka vergewaltigt wird, sondern bloß eine Automatenfrauenstimme dazu auffordert, in der Leitung zu bleiben, wobei man es auch ohne Aufforderung täte.

 


"Wir tippen darauf, dass die Kahlrasur der nächste große Trend wird. Die Kahlrasur signalisiert Läuterung. Genau das Richtige für 2017. Außerdem wichtig: gemütliche Bärte." Schreibt als einzig wirkliche Konkurrenz zur Elle das Hamburger Existenzdesignerfachblatt Die Zeit.
Ein Leser hat's sofort gemerkt: "Die Islamfrisur als Modetrend."
Merke Johannes Gross: "Die Bezeichnung 'Dummbart' stimmt meistens." Der Unterwerfungsbart ist dagegen neu.
(Dagegen hilft vielleicht: Breitbart.)
 



"Sie sind die Stars jeder Großstadt und jedes Nestes, das sich als solche fühlen will: unsere nordafrikanischen Intensivtäter" (Bernd Zeller). Im Polizeisprech werden sie abgekürzt zu "Nafri". In der Silvesternacht versammelten sich tausende von ihnen sozusagen vor den Toren deutscher Groß- und Mittelgroßstädte, obgleich viele "wohl gar nicht Silvester feiern wollten", wie die Welt herausfand. Polizeiaufgebote in Bürgerkriegsstärke verhinderten vergleichbare Spontanpartys wie im Jahr zuvor und schützten fürs erste weniger die Keuschheit als vielmehr die temporäre Unbefingertheit der deutschen Frau. Die bange Frage stand freilich mehr im Raum als in den Medien, was denn geschehen wäre, hätten die Polizeikohorten nicht die Feiernden beschützt, aus welcher sich die Folgefrage ergab, ob denn fortan und bis ans Ende aller willkommenskulturellen Zeiten ständig gewaltige Polizeiaufgebote Großveranstaltungen in den Innenstädten abriegeln werden müssen, denn augenscheinlich sind diese nordafrikanischen Vielfaltsgaranten bestens vernetzt und erfüllen, zumindest was ihre Dislozierungs- oder auch nur Zusammenrottungsfähigkeiten betrifft, durchaus westliche Standards. Weshalb diese ungastlichen Gäste wahrscheinlich auch nicht abgeschoben werden.

Wir haben gelernt, der Anschlag am Berliner Breitscheidplatz habe nichts mit Merkels Politik und der Einwanderung meist unbeirrt so genannter Flüchtlinge zu tun; haben denn auch die anscheinend nur mit Großaufgeboten von Sicherheitskräften zu besänftigen Abgesandten Nordafrikas nichts damit zu tun? Alle weiteren wichtigen Fragen zu diesem Phänomen in Richtung Politik, Polizei und Nafris selber stellt Don Alphonso in der FAZ.

Nachdem sie erleichtert feststellen konnten, dass der Polizeieinsatz einen erneuten Exzess verhindert hatte, stimmten ein paar grüne Gaunerfiguren (Pleonasmus, ich weiß) mit Parteisprecherin Simone Peter an der Tete ihr routiniertes Geplärr an, der Einsatz sei überzogen gewesen, man habe die Nafris vorverurteilt, unter Kollektivschuldverdacht gestellt, und vor allem sei das Kürzel Nafri, ja was denn sonst, rassistisch. Das Echo blieb mau, die Menschen da draußen im Land, insonderheit diejenigen, die schon länger hier leben, kapieren allmählich, was die Stunde geschlagen hat. Vor allem wissen sie, dass auch Frau Peter schleunigst die Straßenseite wechselte und die Beine in die Hand nähme, wenn ihr tatsächlich ein Trüpplein Nafris abends entgegenflanierte, doch dürften sich solch bunte Gesellen einstweilen noch nicht in ihr besserdeutsches Stadtviertel verirren. Polizeivertreter und Politiker widersprachen inniglich, am Ende äußerten sogar Parteifreunde von Frau Peter Verständnis für die Bullen.

Der Polizeichef hätte meinethalben sagen sollen: Selbstverständlich treiben wir in solchen Fällen racial profiling, wir wollen ja Straftaten verhindern und nicht in den Grünen-Vorstand gewählt werden. Prompt würden ein paar grüne Spitzbuben seinen Rücktritt fordern, und wenn man denen noch einmal verdeutlichte, dass sie ihre Forderung gern an den Vatikan mailen oder an den Zentralrat der Muslime faxen könnten, sich dann aber doch bitteschön zu ihrem regelmäßigen Buschtrommelkurs trollen mögen, dann wäre wenigstens das erledigt, dann wäre wenigstens das endlich vorbei.

"Was ist der Unterschied zwischen einem Neger und einem Nafri?", twitterte der sich wahrscheinlich wunder wie witzig vorkommende TV-Kasper J. Böhmermann. Ich empfehle Studienreisen nach Mali, Eritrea und Detroit sowie quer durch Algerien, Marokko und Tunesien mit besonderem Augenmerk auf die Behandlung von Frauen dortselbst; im Grunde lassen sich solche Studien auch schon in Deutschland treiben. Aber womöglich ist der Unterschied am Ende nicht größer als der zwischen Böhmermann und D. Nuhr.

"Der Antirassismus ist die Grundtorheit unserer Epoche", schreibt wiederum, einen berühmten Prätentiösen beim Widerwort nehmend, Leser***. Und zwar, gestatte ich mir hinzuzufügen, insofern der Antirassimus nur die Larve eines neuen, diesmal eben antiweißen Rassismus ist, vertreten von degenerierten Weißen, die sich den schwächsten Gegner ausgesucht haben: ihresgleichen. Das Gegenteil von Rassismus ist Recht, nichts außerdem, vor allem nicht das verschwiemelte Ressentiment unbegabter Streber auf der Suche nach Anerkennung und Staatsknete.

Leser*** wiederum merkt an: "Meiner Teuersten fiel auf, der Begriff Nafri sei gar nicht rassistisch, mehr frauenfeindlich, denn wo der Intensivtäter sei, müsse auch die Intensivtäterin genannt werden! Wie könnte die sprachpolizeilich empfohlen lauten?
Unser gemeinsames Bregenstürmen ergab bislang: Nafrisin. Nafritte. Nafrieuse. Nafrigidin."



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