Friede den Gemeinplätzen -- Krieg den Moden!

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Wer Selbstzweifel hegt, kennt die Wonnen des Sich-Benachteiligtfühlens noch nicht.

 

Die Zugehörigkeit zum intellektuellen Pöbel manifestiert sich in keiner Eigenschaft deutlicher als in der Unfähigkeit, die literarische Qualität eines Textes zu würdigen, dessen inhaltliche Tendenz einem zuwider ist. 

 

Wenn man sämtliche Schöpfungen des weißen Mannes von diesem Planeten entfernte, besäßen seine Ankläger weder Zeit noch Mittel, ja nicht einmal Begriffe, um ihn mit Vorwürfen zu überhäufen.     

  


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28. Juni 2019


Der "Reichshauptslum" (Don Alphonso) bietet auch malerische Anblicke. Wer auf dem Dachterassenrestaurant des "Hotel de Rome" vorstellig wird, um "zügig, aber ohne Hast" (Walter Moers) in die Abenddämmerung hineinzutrinken, labt sich vor folgender Kulisse:

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Wunderliche Koinzidenz! Ein paar Kilometer Luftlinie entfernt beginnt der Orient, und so gut wie niemand dort hat eine Ahnung, wer diese Bauten wann und warum errichtet hat und was sie bedeuten. Wahrscheinlich muss man dafür nicht einmal so weit fahren.  


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Heute ein amüsanter Dialog am Rande der "Fridays for Future"-Scharade auf der Münchner Maximilianstraße.
Eine junge Frau, Deutsch mit deutlichem Akzent sprechend, wahrscheinlich Osteuropäerin, fragt einen der Tumultanten: "Sind das Nazis?"
Bestürzte Antwort: "Nein, nein! Das sind die Guten!"
Frau: "Warum schreien sie dann wie Nazis?"


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Das vor ein paar Tagen angekündigte Video des literarischen Terzetts ist jetzt online. Besprochen und bekakelt werden:
"Die Lust am Untergang" von Friedrich Sieburg;
"Die Insel des zweiten Gesichts" von Albert Vigoleis Thelen;
"Der Findling" von Heinrich von Kleist.
Ich wünsche viel Vergnügen!