Friede den Gemeinplätzen -- Krieg den Moden!

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Wer Selbstzweifel hegt, kennt die Wonnen des Sich-Benachteiligtfühlens noch nicht.

 

Die Zugehörigkeit zum intellektuellen Pöbel manifestiert sich in keiner Eigenschaft deutlicher als in der Unfähigkeit, die literarische Qualität eines Textes zu würdigen, dessen inhaltliche Tendenz einem zuwider ist. 

 

Wenn man sämtliche Schöpfungen des weißen Mannes von diesem Planeten entfernte, besäßen seine Ankläger weder Zeit noch Mittel, ja nicht einmal Begriffe, um ihn mit Vorwürfen zu überhäufen.     

  


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4. Juli 2019



"Die Nominierung von Frau von der Leyen ist ein Schlag ins Gesicht aller Alkoholiker."
(Freund ***)


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"Neudeutsches Wort für Freibad: Islamabad."
(Leser ***)


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Déjà-vus im Jubiläumsjahr: "Sindermann, du blinder Mann, du richtest nur noch Schaden an", sang Wolf Biermann über den DDR-Volkskammerpräsidenten Horst See-, quatsch: Sindermann.
"Claudia Roth, sapperlot, sogar beim Zählen dumm wie Brot" – irgendetwas in der Art wäre heute fällig. Und die Einheitspresse macht das daraus.


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"Die Frage nach den Gründen dieses immer verbisseneren Festhaltens am 'Narrativ' des edlen schutzsuchenden, die Rentenkassen füllenden Flüchtlings inmitten von hässlichen, hartherzigen, rassistischen, die Rentenkassen leerenden Deutschen ist leicht zu beantworten: Würde unser politisches und mediales Personal auch nur eine Woche innehalten und eine nüchterne Lagebeurteilung vornehmen, würden diese Leute Zustände eingestehen müssen, die sie über Jahre geleugnet und zugleich forciert haben, würden sie ihre Verantwortung einräumen müssen, würden sie zugeben müssen, dass sie jede Legitimation verloren haben. Und das werden sie naturgemäß nicht tun, denn kaum eine dieser in jahrzehntelanger Negativauslese in ihre Positionen eingerückten Figuren würde danach in irgendeinem ehrbaren Job ihre Bewährungszeit antreten können.

Wenn man jetzt noch die linken Mordaufrufe gegen Sachsen liest oder twitter-Einträge wie jenen des 'Theaterautors' Reiner Woop ('
Mauer um Sachsen, AfD rein, Dach drüber, Napalm und Tür zu'; hier) – mit Napalm haben es diese Kretins, ein Linken-Politiker wollte vor kurzem Mainz damit bestreichen (hier) –, dann kommt einem Vera Lengsfelds Sebnitz-Gleichnis zu kleinformatig vor. Wie wäre es mit: Chemnitz ist der neue Reichstagsbrand? Ich liebe diese Nazi-Vergleiche wegen des pawlowschen Gekläffs, welches sie zur Linken verlässlich hervorrufen. Am liebsten würden diese roten Habitusnazis schließlich die 'Verordnung zum Schutz von Volk und Staat' erneuern (wenn auch in abgewandelter Zielgruppenansprache) und die Grundrechte für Rechte außer Kraft setzen."

Das stand in den Acta diurna vom 31. August 2018. Damals war ein Chemnitzer von einem längst abgewiesenen Asylbewerber und/oder seinem Kumpel abgestochen worden, zwei weitere schon etwas länger hier Lebende wurden verletzt (bis heute las ich in der Wahrheits- und Qualitätspresse keinen einzigen Artikel über diese beiden rechtzeitig sedierten Hetzjäger), und ein paar Eingeborene hatten es gewagt, gegen die weitere kontinuierliche Versorgung ihrer Kommune mit womöglich etwas zu elanvollen Neumitbürgern aufzumucken. Schon damals mag sich der Tauber gedacht haben: Wenn wir ihnen doch die Grundrechte auf Versammlungs- und Demonstrationsfreiheit entziehen könnten! Aber dazu brauchte es erst einen von den Richtigen getöteten Richtigen...

PS: Während ich dies schrieb, hatte das Staatspropagandakorps zu Chemnitz schon wieder eine seiner Hüpfburgen aufgeschlagen: "Nach Angaben der Organisatoren kamen 50.000 Menschen zum Festival 'Kosmos Chemnitz – Wir bleiben mehr'", vermeldet nicht ohne Stolz die Zeit. "Auf der Bühne standen etwa Tocotronic, Rapper Alligatoah und Loveparade-Gründer Dr. Motte", also wirkliche Prominenz. "Zum Abschluss sang Herbert Grönemeyer und sagte: 'Das Land ist unser Land. Wir halten es fest und stabil und lassen es nicht nach rechts ausschwenken.'" (Er kann nicht singen, er kann kein Deutsch, aber die Imbezilen nähren ihn doch). "Die sächsische Großstadt war nach rechten Demonstrationen und fremdenfeindlichen Übergriffen bundesweit in den Blickpunkt gerückt."

So lautet das vom Kanzleramt abgesegnete und von den gelenkten Medien ins Land geplärrte "Narrativ" zu Chemnitz. Aber diese Staatskomödianten und Sei-kein-Nazi-Hopser können lärmen, wie sie wollen: Chemnitz bleibt ein unabwaschbarer Blutfleck auf der Schandkarte der deutschen Willkommensdiktatur.

PPS: Und die nächste Blutspur an den Rautenklauen. Ein 75jähriger Pensionär wird in Offenburg von einem 25jährigen somalischen "Flüchtling" zum Pflegefall geprügelt. Da können die totschlagsabsegnenden Narren der grönemeyersche Loveparade doch gleich nach Offenburg weiterziehen und gegen "rechts" hüpfen, ehe die nächste Stadt dorthin ausschwenkt.


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Wenn der Darm, wie der aktuelle Spiegel in der Focus-Nachfolge titelt ("Das Superorgan"), tatsächlich so wichtig ist, sollte dann, fragt Bernd Zeller, sollte dann vielleicht den Leuten, "die ihre Rechte missbrauchen, der Darm aberkannt" bzw. entzogen werden? Vielleicht so? Dann wäre endlich Schluss mit Hetze!