Friede den Gemeinplätzen -- Krieg den Moden!

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Wer Selbstzweifel hegt, kennt die Wonnen des Sich-Benachteiligtfühlens noch nicht.

 

Die Zugehörigkeit zum intellektuellen Pöbel manifestiert sich in keiner Eigenschaft deutlicher als in der Unfähigkeit, die literarische Qualität eines Textes zu würdigen, dessen inhaltliche Tendenz einem zuwider ist. 

 

Wenn man sämtliche Schöpfungen des weißen Mannes von diesem Planeten entfernte, besäßen seine Ankläger weder Zeit noch Mittel, ja nicht einmal Begriffe, um ihn mit Vorwürfen zu überhäufen.     

  


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6. Februar 1933


"Gewählt mit den Stimmen der AfD": das ist es, was sich der Teufel heute auf die Visitenkarte schreiben würde.


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Sensible Gemüter haben mich bisweilen gezaust wegen meiner gelegentlichen Vergleiche zwischen der kommoden DDR und Kein-schöner-Land DDR 2.0. Ich habe mich aber so was von geirrt! Die Bundeskanzlerin hat soeben aus Südafrika (dem Zentrallabor zur Erforschung des künftigen gedeihlichen Miteinanders verschieden konstruierter Rassen) verlautbaren lassen, das Ergebnis der Thüringen-Wahl müsse "rückggängig gemacht" werden. Nur ein historisch Ungebildeter kann da noch auf DDR-Analogien kommen; dort musste nie einen Wahl rückgängig gemacht werden.


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Benjamin-Immanuel Hoff war bis gestern Chef der Thüringer Staatskanzlei und Kulturminister im Kabinett Ramelow. 

Kommunistensau
 
Das heißt, um in der Sprache dieses Typen zu sprechen, er war Mitglied einer Regierung in der Tradition derjenigen, die noch weit mehr Millionen ermordet haben, Liberale, Bürgerliche, Rechte, aber auch Linke und Proletarier, und zwar guten Gewissens.


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Wie es nach der Ministerpräsidentenwahl in Thüringen weitergeht, wird den Zustand des politischen Systems der BRD zur Kenntlichkeit erhellen. Dass wir in keinem Rechtsstaat mehr leben, ist seit der Masseneinwanderung (und der Installation des ESM) evident; nun klärt sich die Frage, ob Deutschland eine Demokratie ist (den Begriff wie immer mit aller gebotenen Ironie verwendet). Nahezu sämtliche Statements aus den Reihen der selbsterklärten demokratischen Parteien, die Forderung nach Neuwahlen, die Maßregelung der unbotmäßigen CDU-Provinzableger aus der Parteizentrale – haben sich eigentlich schon die UNO, die EU und die Organisation für islamische Zusammenarbeit zum neuen thüringischen Ministerpräsidenten geäußert? – als auch die bunte Vielfalt der Medienkommentare weisen darauf hin, dass dies zumindest nicht der Fall sein soll, sofern Wahlen zu falschen Ergebnissen führen. Es wird wohl Zeit für ein Impeachmentverfahren gegen den ersten FDP-Ministerpräsidenten seit Olims Zeiten!

Man sieht am Beispiel Thüringen auch sehr deutlich, was die sogenannte "Aufarbeitung der Vergangenheit" tatsächlich erzeugt hat: einen Stammesverband historisch ahnungsloser, in jede Art Bockshorn jagbarer Hysteriker und Dämonenseher, die außerstande sind, nicht in plumpen NS-Analogien zu affektieren (das Wort "denken" wäre in diesem Kontext unstatthaft), die nicht einmal auf Kleinkindniveau differenzieren können, was sich politisch in einer so amüsanten wie beängstigenden nationalen Autoaggressivität entlädt.


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Apropos Impeachment und Amüsement: Wenn die AfD nach Allahs Willen dereinst mitregieren sollte, wird das Schmerzhafteste, was diese Partei ihren Gegnern antut – von Subventionskürzungen für Kommunisten, Kevins, Kalifatsbeschreier und andere Nichtsnutze abgesehen –, wohl die Herstellung solcher Videos sein.

"Die Amtsjahre von Präsident Trump werden als kuriose Episode in die Geschichte eingehen", heißt es in einem Kommentar der ARD, der abwechslungshalber sogar als ein solcher gekennzeichnet ist. Ja, ungefähr so kurios erfolgreich und nachhaltig wie die Amtsjahre von Ronald Reagan. Damals lieferte ja auch dieselbe politmediale Clique dieselben Kommentare. Es ist auch derselbe Anlass: Wie Reagan bekämpft Trump erfolgreich den Sozialismus. In seiner "State of the Union Address", der jährlichen Rede zur Lage der Nation vor dem Kongress (hier hineinschauen, es ist einfach zu schön), sagte er:

"We will never let socialism destroy American health hcare."

Und:

"The Unites States of America should be a sanctuary for law abiding americans, not criminal aliens" (hier, bei 1,16).

Es ist tröstlich, wenn Leute anderswo noch bei Trost sind (was trostreiche Europäer betrifft, siehe hier).


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Sie sind zwar oft nicht die Hellsten, aber die Witterung funktioniert allemal:

Fascho

Schon seit dem siebenten Jahrhundert und bis zum heutigen Tag gehen die "Arabs" gegen den Faschismus vor, weltweit, mit und ohne Straßen, in Riad und anderen Hotspots hauen sie Faschos sogar öffentlich mit Peitschen, wenn nicht die Rübe ab. Ihr Erfolg gibt den Arabs einfach recht.