Friede den Gemeinplätzen -- Krieg den Moden!

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Wer Selbstzweifel hegt, kennt die Wonnen des Sich-Benachteiligtfühlens noch nicht.

 

Die Zugehörigkeit zum intellektuellen Pöbel manifestiert sich in keiner Eigenschaft deutlicher als in der Unfähigkeit, die literarische Qualität eines Textes zu würdigen, dessen inhaltliche Tendenz einem zuwider ist. 

 

Wenn man sämtliche Schöpfungen des weißen Mannes von diesem Planeten entfernte, besäßen seine Ankläger weder Zeit noch Mittel, ja nicht einmal Begriffe, um ihn mit Vorwürfen zu überhäufen.     

  


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4. März 2020


"Der Kristall Zivilisation ist ab einer bestimmten Bevölkerungsdichte schmelzbar."
Nicolás Gómez Dávila

PS: "Ergänzung: 'Fünf ausgefallene Malzeiten nach einem Blackout ist die Zivilisation am Ende.'
Ist nicht auf meinem Mist gewachsen, habe ich irgendwo auf Achgut aufgeschnappt."
(Leser ***)
 


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Eine von wohlmeinenden Zeitgenossen verbreitete These lautet, Menschen verschiedener kultureller Prägung müssten sich nur besser kennenlernen, dann werde der soziale Friede schon eintreten.
Das Gegenteil ist ebenso richtig.


PS: "Sie sind aber heute konziliant. Flaiano schrieb: 'Wenn die Völker einander besser kennten, würden sie einander mehr hassen.'"
(Leser ***)

Einigen wir uns auf Johannes Gross: "Die Begegnung der Völker ist ihrer Verständigung nicht dienlich."


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"Die Entdeckung eines neuen Gerichts beglückt die Menschheit mehr als die Entdeckung eines neuen Gestirns."
Jean Anthelme Brillat-Savarin


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Semper idem:

Semperidem


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Genosse Rameljow ist im dritten Wahlgang mit einfacher Mehrheit zum Ministerpräsidenten Thüringens gewählt worden. Wie die Kanzlerin es angeordnet hatte, wurde eine demokratisch einwandfreie Wahl mit Erpressungen, Drohungen, der Entlassung eines Spitzenbeamten und dem rasch herbeiorganisierten Mob der Straße rückgängig gemacht. Das ist gut deutsch: Führer*in befiehl, wir folgen!

In der Geschichte der Bundesrepublik wird dieses Datum eine Zäsur markieren. Der demokratische Lack der zweiten deutschen Republik ist nicht ab, aber ramponiert. Für Merkel selber war es nur ein weiterer Schritt auf dem Marsch der "Anywheres" zur Entmachtung des Souveräns.


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Wir erinnern uns: In ihrem Ukas aus Südafrika hatte Frau Merkel erklärt, die Wahl müsse annulliert werden, weil sie "unverzeihlich" sei. In Südafrika wurde nach dem Ende der Apartheid unter der Präsidentschaft von Nelson Mandela bekanntlich die "Truth and Reconciliation Commission" ins Leben gerufen – eine Kommission des nationalen Verzeihens. Aus einem Land, wo zumindest der Versuch unternommen wurde, politisches Unrecht zu verzeihen, sendete die Bundeskanzlerin die Botschaft, eine demokratische Wahl sei "unverzeihlich", weil der Ministerpräsident die Stimmen der falschen Abgeordneten erhalten hatte. Das ist durchaus pikant.


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"Auch das Pikante verliert an Popularität, wenn es mit Geist verbunden ist", schrieb Thomas Mann. Hat naturgemäß nichts mit der Kanzlerin zu tun. Ist mir bloß gerade eingefallen.


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"Nachdem sich Herr Ramelow von der Linken/PDS/SED dank der CDU heute zum thüringischen Ministerpräsidenten wählen lassen konnte, sollte die CDU-Parteizentrale in Berlin in 'Otto-Nuschke-Haus' umbenannt werden, das es im 'demokratischen Berlin' schon einmal gab."
(Leser ***)


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Aus: Margareth Thatcher, Downing Street No. 10: die Erinnerungen (The Downing Street Years), 1993


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Mehrere tausend Menschen haben gestern Abend vor dem Bundeskanzleramt demonstriert. Sie forderten die Öffnung der Grenzen für Migranten – also für die von Recep dem Prächtigen an die griechische Grenze gelockten und sogar chauffierten "Menschen, die teilweise schon jahrelang in der Türkei leben und dort aufhältig sind", wie der österreichische Kanzler Sebastian Kurz sagt, der von einem gezielten "Angriff auf die EU" spricht.
 
Die Kundgebung in Berlin erinnert an die "spontanen" Demontrationen gegen den gewählten thüringischen Ministerpräsidenten Kemmerich. Beides wiederum erinnert einen Menschen mit mitteldeutschem Migrationshintergund an seine sozialistische Herkunftsheimat. (Ich wette, unter den Spontanen befand sich kaum jemand, der sein Geld mit normaler Arbeit verdient.)


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Vor zwei Jahren wurden in der Antarktis eine Rekordtemperatur gemessen: minus 98,6 Grad. Diese Meldung fiel, sofern sie überhaupt Erwähnung fand, unter ferner liefen. Die aktuellen Rekordtemperaturen von nahe 20 Grad dagegen verkaufen sich als Beleg für das Klimakatastrophenfiascoarmageddon großartig. Dass parallel dazu die Arktis soviel Eis hat wie lange nicht mehr (und ein Forschungsschiff dort sogar festgefroren ist, womit immerhin ein Schuss Empirie in die Katastrophenbowle kommt), ist den Wahrheits- und Qualitätsmedien wiederum kaum eine Erwähnung wert, weil es nicht ins grüne "Narrativ" passt. Die Gründe für "das Schweigen der Hysteriker" werden hier erläutert.



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Neutralitätsanschlag

(Ich danke Leser *** für die Übersendung dieses köstlichen Dokuments.)


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"Demonstrierende solidarisieren sich mit Geflüchteten", haben Schreibende bzw. Recherchierende vom NDR, wahrscheinlich als zu Fuß Gehende, in Erfahrung gebracht (in-Erfahrung-Bringende) und als Meldende im Netz verbreitet (Verbreitende). Brave New World. Und ein gefundenes Fressen für einen Hetzenden.