Friede den Gemeinplätzen -- Krieg den Moden!

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Wer Selbstzweifel hegt, kennt die Wonnen des Sich-Benachteiligtfühlens noch nicht.

 

Die Zugehörigkeit zum intellektuellen Pöbel manifestiert sich in keiner Eigenschaft deutlicher als in der Unfähigkeit, die literarische Qualität eines Textes zu würdigen, dessen inhaltliche Tendenz einem zuwider ist. 

 

Wenn man sämtliche Schöpfungen des weißen Mannes von diesem Planeten entfernte, besäßen seine Ankläger weder Zeit noch Mittel, ja nicht einmal Begriffe, um ihn mit Vorwürfen zu überhäufen.     

  


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25. März 2020


"Lied des Tages von den Rolling Stones: 'I can‘t get no desinfection'."
(Leserin ***)


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"It's Corona-time!", wie mein Jüngster auszurufen pflegt. Die Bahnsteige und Züge sind gespenstisch leer – in meinem ICE von München nach Berlin galt die Monty Python-Devise "Jeder nur einen Waggon" –, die Augen einer Lady begannen panisch zu flackern, als ich ihr gegenüber Platz nehmen wollte (ich steuerte aus Gewohnheit die Bahn comfort-Plätze an) –; im Laden und im Bundestagslift drücken sich die Leute mit weitestmöglichem Abstand an einem vorbei; Entgegenkommende weichen in großem Bogen aus; ein Bekannter berichtet, er sei beim Lebensmitteleinkauf von einer anderen Kundin angeraunzt worden, warum er keine Handschuhe trage; ich wurde im Getränkeladen ebenfalls angeherrscht, ich möge den Sicherheitsabstand einhalten (ich hatte nicht gedacht, dass der Mann an der Kasse stand, er war so weit entfernt von ihr, dass ich wähnte, er warte auf irgendjemanden und werde mir hoffentlich bald Platz machen). Die elende deutsche Mischung aus Gehorsam, Gründlichkeit, Führergläubigkeit und Fundamentalismus tritt wieder einmal zutage – am meisten natürlich bei den Journalisten. Alexander Wendt hat die klebrigsten Sumpfblüten der Kanzlerinnen-Beschleimerei gesammelt; dergleichen habe ich in der DDR nicht gelesen (für die Zeit der Stalin-Hymnen bin ich zwar weise, aber nicht alt genug); die Genossen vom MfS hätten Scherz, Satire und Swiftsche Possen vermutet und die Genossen Medienschaffenden zumindest peinlich nach ihren Motiven verhört.


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Netzfund. Leser ***, der ihn mir mailte, schrieb dazu: "Diese Art von stringentem, entschlossenem und kompetenten Handeln führt beim deutschen Wähler übrigens zu einem Umfragehoch. Ich verstehe nichts von Politik... Vielleicht sollte ich nicht allzu unglücklich darüber sein."


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Während der eher textlastige Teil der Rechtleitungspresse mit Merkel-Panegyriken wetteifert, erteilt der eher bunte der Kanzlerin und anderen Isolierten resp. Infizierten guten Rat:


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Bildrätmerkel2

Und immer schön Opa zur Immunstärkung ermuntern!

Natürlich hatte die elitäre Hochqualitätspresse das Thema schon vor dem Boulevard am Wickel, wie eine weithin bekannte Masturbantin beim Spiegel kundtat:

Masturbationsmargarete

Wenn alles klappt, gibt's fürs Bei-sich-selber-Handanlegen bald Alimente vom Staat, weil ja sonst keine fällig werden!


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"Lieber Herr Klonovsky, ich habe gerade die Nachrichten im Deutschlandfunk gehört. Demnach soll der ungarische Präsident Orbán in der nächsten Woche Notstandsgesetze bezüglich der Corona-Pandemie verkünden. Die EU sei sehr beunruhigt, da Orbán damit die Freiheit der ungarischen Bürger beschneiden und die Demokratie aushöhlen wolle.

Gottseidank leben wir in Deutschland, wie mir die Lübecker Nachrichten gerade bestätigen:

Niemandhatdieabsicht



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"Sie machen Idioten zu Idolen,
Das ist DDR konkret."
Wolf Biermann Gerulf Pannach

Gott sei Dank haben wir das überwunden. Fragen?


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Zu meiner Frage in die Runde kamen viele Antworten. Sie lassen sich, mit Überschneidungen, in drei Kategorien einteilen. Das eine Drittel beschäftigt sich tatsächlich mit dem genannten Medikament Avigan (bzw. Favipiravir) und dessen Einsetzbarkeit, das zweite mit anderen und das dritte Drittel mit den Ursachen dafür, dass es keine verlässlichen Medikamente gibt. Ich zitiere ein wenig aus der Post und setze der besseren Lesbarkeit wegen zwischen jede Gruppe drei Sternchen.


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Ad eins.

"Favipiravir ist ein Virustaticum, solche Stoffe gibt's schon lange, sind alle an der Endung -vir zu erkennen", schreibt Dr. med. ***. "Aciclovir zum Beispiel dürfte etlichen Patienten bekannt sein. Virustatica helfen aber nur begrenzt, sie können den Verlauf einer Influenza vielleicht um einen Tag verkürzen. Ihre Effektivität ist schlechter, als man es von Antibiotika bei bakteriellen Infekten erwartet. Man wird deshalb die Nebenwirkungen mit ins Kalkül ziehen und das Medikament nur dann einsetzen, wenn es wirklich notwendig ist.

Und ob der Einsatz von Virustatica bei Corona-Infekten wirklich notwendig ist, daran kann man zweifeln. Die meisten dieser Infekte laufen wohl so diskret ab, daß sie vom Patienten kaum bemerkt werden. Und was die Letalität dieser Erkrankung angeht: Die Gesamtsterblichkeit in Europa wird wöchtentlich erfasst und ist im Internet abrufbar (oder googeln mit 'European monitoring of excess mortality'). Und siehe da: Die Gesamtsterblichkeit ist nicht höher, sondern niedriger als sonst. In früheren Jahren sind in dieser Jahreszeit mehr Leute gestorben. Eine medizinische Begründung (mit Ausnahme der Psychiatrie vielleicht) ist für den derzeitigen Aktionismus nicht zu erkennen.

Wäre es nicht eine dankbare Aufgabe für eine oppositionelle Partei, die wahre, also politische Begründung für das mediale Trommelfeuer zu eruieren?"

Leser ***, in der Schweiz ansässiger deutscher Arzt, ergänzt: "Avigan ist seit 1999 in Japan auf dem Markt, wegen erheblicher unerwünschter Wirkungen, nämlich Teratogenität, nur für Viren zugelassen, bei denen andere Mittel nicht helfen. Es war als Influenzamedikament gedacht, und da war es ein Rohrkrepierer, weswegen wohl keine Zulassungen für andere Märkte beantragt worden sind (in China war und ist es auch nicht zugelassen, sondern neu über eine Notverordnung provisorisch).

Die Europäer haben es schlicht verschlafen, wie die Deutschen ja acht Jahre Zeit hatten, sich auf eine Corona-Pandemie vorzubereiten, es vorsichtshalber aber unterliessen. Der Banklehrling hatte zusätzlich drei Monate Zeit, sich auf die Pandemie vorzubereiten, wenn er nur die aktuellen Medienberichte zur Kenntnis genommen hätte, sagte aber bloss, dass wir gut vorbereitet wären, eine glatte und unverschämte Lüge. Wenn ich den Tierarzt vom RKI sehe, wird mir ganz anders. Auch dieser Spitzenkopf Deutschlands hat im Januar im TV dreist gelogen, als er behauptete, D. sei gut aufgestellt; anders kann man es nicht mehr bezeichnen."

Die beiden nächsten Schilderungen stammen aus Japan. Auf seine Frage "From what I have read, Japan is very well coping with the SARS-Cov2. They write, this is because you have a very good treatment for the early stages of the infection, Favipiravir", erhielt Leser *** diese Antwort "von unserem japanischen Lieferanten in Osaka: 'This is very controversial topics even among Japanese. The number of people who got infection is very small in Japan, but we are not sure if this is because we had better coping for the coronavirus or we test only people who have high fever over 4 days or from outside Japan. Honestly, I believe actual number of infected people are much more, only the number of dead people is truth (we cannot manipulate how people dead).

As to Favipiravir, this is extremely special medicine, so we have no chance to take this. We can take this pill only when we get new type flu and doctors need the government permission to use this. Now, government does not allow to use this since there is no evidence if this is effective for the coronavirus and this is too dangerous for expecting mothers. In some hospitals, they are doing clinical trial and waiting the results.

This medicine was developed by Japanese company, but patent has already been expired. Now Chinese companies are trying to do commercial production of this medicine. So, sooner or later, you may see generic pills from China. But, again, there is no evidence if this is good for the coronavirus.

What we do is just drinking waters, washing hands, using face mask when commuting and not to go to restaurant and bars (still open though) unnecessarily."

Leser *** fragte einen japanischen Kollegen nach dem Medikament Avigan; die Antwort lautet:

"Avigan is reported as one of four hopeful drugs, along with Alvesco (Ciclesonide) for treating asthma, etc. Avigan is one of existing influenza drugs and found its treatment effect for Covit19 positive people and patients. Formally it is still under clinical trials here, but Chinese authorities already approved it for treatment after pretty many clinical treatment at two medical facilities, 240 and 80 people each, and a Chinese company who has a license contract with Fuji Film group has already started production of it. The Chinese expert who managed the clinical treatment said ‘Avigan is highly safe and surely effective, so I formally recommend it.’ I read, Japan takes many steps before authorizing something, it takes time, but China is much quicker in doing the same as it simply depends on the decision of the communist party. It is reported that people of positive go back to negative pretty much quicker, median 11 days to 4 days, and people who has symptoms go slow or recover, according their test.  

Japan stores Avigan for two million people's use for existing influenza, I read. If it's authorized for Covit19, they will start producing it more, or maybe already doing it. So if I get infected a few weeks or several weeks later, there is a possibility I am treated by it or something. But if I get infection this week or next week, I'm not sure the drug is used for me, and maybe I have to return to Alpha Centauri a little earlier than I guessed."


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Ad zwei.

Wie Donald Trump auch, verweisen einige Leser auf "einen weiteren Wirkstoff, der in Prophylaxe und Behandlung gute Ergebnisse zeigt: Chloroquin. Wurde hier unter dem Handelsnamen Resochin vertrieben. Vertrieb 2019 eingestellt, weil der Betrieb des Herstellers in Indien oder Ostasien wegen verunreinigter Produkte geschlossen bzw. vom Handel ausgeschlossen wurde. Bayer hat unter dem Druck der Ereignisse angekündigt, Produktion oder Import wieder aufzunehmen, damit die Wirkung bei Corona-Erkrankungen getestet werden könne.

Dabei gab es diverse Studien bereits nach der SARS-Epidemie 2004/2005 (hier, hier, hier). Im Unterschied zu Japan, Korea, Taiwan hat man in Deutschland geschlafen. Ein komplettes Versagen der zuständigen Behörden."



"Es gibt Hinweise, daß das alte Malariamedikament Chloroquine alleine oder in Kombination mit dem (eigentlich ja nicht gegen Viren wirkenden) Antibiotikum Azithromycin den Verlauf verbessert", notiert Leser ***, Anästhesist und Intensivmediziner. "Es wird heiß disktutiert, harte Daten fehlen allerdings, so dass die Kollegenschaft uneins ist, ob man es unter diesen Umständen schon geben sollte. Es laufen mehrere Studien, und wir sollten es bald besser wissen.

Ein Hauptproblem ist momentan, daß wir uns in Deutschland wie wild auf den Run auf die Intensivstationen vorbereiten, ohne zu berücksichtigen, daß die Überlebensrate bei alten multimorbiden Patienten auch mit Beatmung wahrscheinlich über 80% ist, und man an eine frühzeitige Triage denken sollte. Damit, daß Patienten aus dem Pflegeheim auch in ‚Friedenszeiten‘ nicht auf Intensiv gehören, tun wir uns aber, seit ich denken kann, sehr schwer. Ein Grund für die höchsten Medizinausgaben in der EU."



Über Chloroquin haben auch schon sciencefiles und Danisch geschrieben; außerdem diese französische Zeitung, was den Übergang eröffnet zu Philippe Juvin, französischer Abgeordneter im Europa-Parlament und im Hauptberuf Professor für Medizin (Anästhesiologie) am Pariser Hopital Pompidou, wo er auch Chef der Notaufnahme ist, der auf Franceinfo eindringlich forderte, grosse Mengen Chloroquin herzustellen ("Coronavirus - il faut produire très massivement de la chloroquine"), wie Leser *** mitteilt.

"Chloroquin wird in Frankreich unter den Handelsnamen Plaquenil von Sanofi vertrieben, die es der frz. Regierung schon angeboten haben. Juvin bezieht sich im Interview nur auf Prof. Didier Raoult und seine sehr kleine Untersuchung in Marseille. Zahlreiche journalistische und ärztliche Dumpfbacken behaupten denn auch, es gäbe nur diese eine kleine Studie, und das sei natürlich zu wenig. Was diese Leute unerklärlicherweise übersehen, sind die klinischen Studien in China, die zu diesem Medikament durchgeführt wurden (s. Jianjun Gao et al., Breakthrough: Chloroquine phosphate has shown apparent efficacy..." in: 'BioScience Trends', 1/2020, ich habe Ihnen das Abstract angehängt)."


Dr. med. *** ergänzt: "Es werden verschiedene Virostatika für die Behandlung von Covid-19-Patienten eingesetzt. Unter anderem auch Oseltamivir (Tamiflu) und das HIV-wirksame Lopinavir. Signifikante Erfolge sind offenbar bisher ausgeblieben (sie wären aus Karrieregründen sofort veröffentlicht worden)."


Leser *** weist darauf hin, dass ein schwersterkrankter Covid19-Patient in Weilheim versuchsweise zwar nicht mit Favipiravir, aber mit einem in Deutschland noch nicht zugelassenen Medikament behandelt wird.


"Am 11.1.2020 haben Prof.Dr. Hilgenfeld von der Universität zu Lübeck und sein chinesischer Postdoc das eigentliche Wirkprinzip für ein benötigtes Medikament für CoV2 entschlüsselt. Der chinesische Postdoc ist Forschungsdirektor einer chinesischen Firma. Man hat Anfang Februar 2020 in Braunschweig bereits den potentiellen Wirkstoff am Helmholtz-Zentrum geprüft, hat keine Toxizität. Das Wirkprinzip ist für diese Universität als Patent angemeldet und für Prof. Hilgenfeld sowie den chinesischen Postdoc. Der Artikel ist am 20.3.2020 in 'Science' publiziert und die Pressemitteilung ist auf der Webseite der Universität Lübeck zu finden.

Schlußfolgerung: Es geht hier um Geld, weil ein fremdes Patent richtig Geld kostet."


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Ad drei.

"Ich bin Facharzt für pharmazeutische Medizin. Eine Spezialität, die es in CH, GB und IRL gibt. Die pharmazeutische Medizin umfasst zusätzlich zur klinischen Pharmakologie, also der Erprobung von Arzneimitteln am Menschen, noch die Bereiche, Forschung & Entwicklung, sowie Arzneimittelsicherheit. Ich habe drei Jahrzehnte Erfahrung in Arzneimittelentwicklung (Pharmaindustrie), -kommunikation, -vertrieb (als freier Unternehmensberater), sowie -zulassung und -sicherheit (als Behördenangestellter), alles überwiegend in der Schweiz, mit den entsprechenden internationalen Kontakten. Ich bin seit gut drei Jahren im Bereich der öffentlichen Gesundheit tätig, als ltd. Amtsarzt. 

Und jetzt zu Ihrer Frage: Es ist eine Kombination aus Behördenschwerfälligkeit, Nicht-Zuständig-Sein-Wollen, Konkurrenz (NIH /not invented here-Syndrom), und (jetzt kommt mein ceterum censeo): einem in Europa, Kontinentaleuropa besonders, konsequent heruntergedimmten Forschungszweig ‚Pharmakologie‘, welcher gleichermassen anrüchig, profitorientiert, mit schröcklichen Tierversuchen belastet, also eigentlich voll nazi ist.

Die Pharmaindustrie hatte mal für Deutschland (und die Welt) die gleiche Bedeutung, die bis vor kurzem noch die Autohersteller hatten. Denen steht jetzt wohl das Gleiche bevor…

So ungefähr in den 70er-80er-Jahren spätestens (merke: Kulturmarxismus kommt an die Oberfläche!), begann ihr Abschwung: Lehrstühle wurden nicht mehr besetzt, dafür Gender & Co. kräftig aufgerüstet; das Verhältnis bei den Lehrstühlen steht in Deutschland im Moment bei ca. 30 Pharmakologie- und 300 Genderlehrstühlen, also 1:10 für Gender, mit steigender Tendenz. Passt sozusagen auch in das Leitmotiv von Danisch, dass in meiner Wahrnehmung heisst: Alles was irgendwie weiss und männlich und Techno ist (und Mehrwert schafft!), wird abgewrackt zugunsten von irgendwelchen Blubberstudiengängen (die nur Geld verbrennen, welches anderswo erwirtschaftet wurde)."


"Als nichtganzfertigstudierter Japanologe" will Leser *** meine Frage "gern beantworten: Es ist die ungeheure europäische Arroganz, die einen Einsatz des Mittels verhindert (von mir immer und immer wieder auch in anderer Hinsicht erlebt). Man hält sich für den Nabel der Welt und hat noch nicht mal mehr genug Papier, um sich den Arsch zu putzen."


Den Abschluss möge Leser *** bilden: "Experten, z. B. vom Robert-Koch-Institut, werden nicht müde zu betonen, wie wenig hilfreich ein Mundschutz in der gegenwärtigen Lage sei. Viel wichtiger sei, Hygieneregeln zu beachten. Ich weiß nicht, ob das deren wirkliche fachliche Expertise ist oder einfach dem Mangel an diesem netten Accessoire entspringt. Mein Sohn ist gegenwärtig zu einem Auslandssemester in Südkorea. Dort tragen praktisch alle einen Mundschutz und zwar nicht, um sich selbst zu schützen, sondern um andere zu schützen und die Ausbreitung des Virus zu verhindern, was letztlich ja auch wieder Selbstschutz ist. Selbst ein einfacher Mundschutz ist sehr effektiv, wenn es darum geht, die Ausbreitung des Virus zu erschweren. Direkt vor Mund und Nase getragen, verhindert er sehr gut, dass beim Niesen, Husten, Sprechen Viren in die Luft gelangen, z. B. von Menschen, die bereits infiziert sind, ohne davon zu wissen. Vielleicht ist das der Grund, warum in den ostasiatischen Ländern die Ausbreitung des Virus sehr gut in den Griff bekommen wurde, im Gegensatz z. B. zu Italien oder Deutschland. In Südkorea wurde das öffentliche Leben sehr viel weniger eingeschränkt als bei uns. Alles lief sehr viel disziplinierter, koordinierter und effektiver, während bei uns Selbstdarsteller Balkonkonzerte geben, das Zu-Hause-bleiben gefeiert und der (ohnehin fehlende oder in Kenia abhanden gekommene) Mundschutz belächelt wird. Auch beim Thema Corona zeigt sich, dass der Westen im wahrsten Sinne des Wortes eine selbstverliebt-dekadente sterbende Welt ist."



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