Friede den Gemeinplätzen -- Krieg den Moden!

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Wer Selbstzweifel hegt, kennt die Wonnen des Sich-Benachteiligtfühlens noch nicht.

 

Die Zugehörigkeit zum intellektuellen Pöbel manifestiert sich in keiner Eigenschaft deutlicher als in der Unfähigkeit, die literarische Qualität eines Textes zu würdigen, dessen inhaltliche Tendenz einem zuwider ist. 

 

Wenn man sämtliche Schöpfungen des weißen Mannes von diesem Planeten entfernte, besäßen seine Ankläger weder Zeit noch Mittel, ja nicht einmal Begriffe, um ihn mit Vorwürfen zu überhäufen.     

  


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16. April 2020


Vergessen wir bei all dem Bohei um Covid-19 ("Wir bekommen plötzlich Viren geschenkt") nicht das Thema Nr. 1.

Hier sieht man die Kinder, die gerade noch rechtzeitig aus Geflüchtetenkonzentrationslagern in Griechenland gerettet und nach Luxemberg geflogen wurden:

A.C.A.

Das Elend dieser kleinen Mädchen und Buben macht betroffen. Hunger, Verfolgung, Stigmatisierung und Anpassungsdruck haben sie gezwungen, sich wie normale Touristen zu verkleiden und zu frisieren. Der ungefähr achtjährige Bursche rechts trägt ein A.C.A.B.-Sweatshirt ("All Cops are Bastards"), um gegen die Zustände an den Grenzen bzw. in seinem Heimatland zu protestieren. "Haben wir uns so auch die unmenschlichen Bedingungen in den griechischen Camps vorzustellen, oder wurden die Kinder bereits politisch korrekt von unserer EU neu eingekleidet?", fragt Leser ***, der mir das Foto zusandte. Hoffentlich sehen möglichst viele leidende junge Menschen in Afrika diese Bilder, damit auch sie sich auf den Weg machen und eines Tages ihre Familien nachholen können. Willkommen!


                                 ***


Wenn Neues dazukommt, muss Altes weichen. Menschen brauchen Platz, sogar geschenkte Menschen. Die raumschaffenden Abtreibungen sind in Europa gottlob seit nunmehr Jahrzehnten im vollen Gange, doch es gibt junge, selbstbewusste, der patriachalischen Hirnwäsche trotzende Frauen, die noch einen Schritt weiter gehen und sich das Stigma, weiße Kinder gebären zu können, wegoperieren lassen. Dankenswerterweise geben die öffentlich-rechtlichen Sender diesen mutigen emanzipierten künftigen Spitzenforscherinnen und Führungskräften eine Plattform. Es ist eine win-win-Situation: Deutschland importiert Kinder, und angehende deutsche Akademikerinnen bzw. Frisösen können sich sterilisieren lassen. So bleiben sie länger leistungsfähig und penetrierbar. Irgendwelche Nazireichsbürger werden wieder vom Großen Austausch schwadronieren. Dabei ist es einfach nur cool, divers und klimabewusst!