Friede den Gemeinplätzen -- Krieg den Moden!

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Wer Selbstzweifel hegt, kennt die Wonnen des Sich-Benachteiligtfühlens noch nicht.

 

Die Zugehörigkeit zum intellektuellen Pöbel manifestiert sich in keiner Eigenschaft deutlicher als in der Unfähigkeit, die literarische Qualität eines Textes zu würdigen, dessen inhaltliche Tendenz einem zuwider ist. 

 

Wenn man sämtliche Schöpfungen des weißen Mannes von diesem Planeten entfernte, besäßen seine Ankläger weder Zeit noch Mittel, ja nicht einmal Begriffe, um ihn mit Vorwürfen zu überhäufen.     

  


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28. Juni 2020


"Othello ist rassistisch! Das Stück führt einen People of Colour als Mörder vor!"
"Ach, hätten Sie lieber Jago als PoC?"


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In Berlin soll es mittlerweile Bestrebungen geben, die Mohrenstraße in George-Floyd-Straße umzutaufen.

Verstehe ich nicht. Ist es nicht besser, eine Straße sämtlichen Mohren zu widmen als einem – obendrein kriminellen und drogensüchtigen – Einzelnen?


Merkelgast



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Man hört und liest neuerdings gehäuft von Menschen, die in Kalt-'schland wegen ihres Namens bei der Wohnungs- und der Arbeitsplatzsuche diskriminiert werden – und ich fühle als Betroffener durchaus mit, ich bekomme kaum noch Räume für Lesungen –, aber eine Frage stellt sich in diesem Zusammenhang denn doch: Warum sind sämtliche Obdachlose weiß und fast durchweg deutsch? Oder kennt jemand unter den Eckladenbesuchern einen schwarzen, orientalischen, asiatischen Tippelbruder (w/m/d)?


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Ende vergangenen Jahres ging die Meldung durch die Presse, die "Faktenchecker" der Washington Post – das Blatt steht zu den Demokraten ungefähr so wie der Tagesspiegel zu Merkel –  hätten ermittelt, dass Donald Trump seit seinem Amtsantritt 15.413 fragwürdige oder falsche Aussagen wem auch immer vorgetragen habe – das wären ungefähr 14 am Tag, vielleicht haben sie auch die eine oder andere fragwürdige Auskunft gegenüber Melania mitgerechnet, aber der Restle hat das alles nachgezählt und beglaubigt; warum würde die deutsche Wahrheits- und Qualitätspresse denn sonst diese Zahlen nachbeten? Trump lügt praktisch immer, wenn er den Mund oder seinen Twitter-account aufmacht, jedenfalls öfter als z.B. Honecker (1) oder Merkel (0), und er hat wahrscheinlich inzwischen die 20.000er Marke gerissen. Wenn man ihn nicht stoppt, wird er bald mehr Lügen verbreitet als Wähler haben.

Unmöglich kann die Wahrheits- und Faktechchecker-Presse jede dieser Falschaussagen dokumentieren, doch hin und wieder führt sie den Lesern besonders krasse Trump-Lügen vor Augen. Am 25. Juni schlagzeilte die Hauptstadt-Gazette:


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Denn es werden keineswegs alle der gefährlichsten zwanzig Städte von Demokraten regiert, sondern nur 17 bzw. 19:


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So ein tausendfacher Lügner ist der Präsident!

"Trump would no doubt shrug at that detail, decrying as 'fake news' the revelation that his assertion was only slightly wrong", schreibt die Gazette. "And, in fairness, it actually doesn’t matter that four of the 32 cities listed above have non-Democratic mayors — because it doesn’t really matter that the other mayors are Democrats."

Nein, es spielt nicht die geringste Rolle für den Zustand einer Kommune, welcher Partei deren Bürgermeister angehört. Das sieht man ja in Berlin. Erst ab Präsident zählt dieser Faktor mit.


PS: "Die Washington Post gehört Jeff Bezos von Amazon und die New York Times dem Mexikaner Carlos Slim, der sein Vermögen mit Mobilfunk-Lizenzen in Mexiko gemacht hat. Gelangweilte Milliardäre liefern sich Dogfights mit dem amerikanischen Präsidenten."
(Leser ***)


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"Die Werdegänge von Immigranten in Europa", beobachtet Leser ***, "können sehr verschieden aussehen. 
Z.B. meine Frau, aus China:
a) Studentin (selbstverständlich ohne jede staatliche oder andere Unterstützung), Lebensunterhalt als Putzfrau, Zimmermädchen, Kellnerin, in den Semesterferien bei Daimler am Band, verdient. 
b) nach dem Studium Aushilfe bei einer Software-Firma. 
c) jetzt seit über 20 Jahren Chef-Einkäuferin bei einem schweizer KMU, sehr gut verdienend.
 
Oder eine Freundin von uns, rein zufällig auch aus China:
a) Studium der chinesischen Medizin in China.
b) mit ihrem Mann zusammen nach England ausgewandert, dort Englisch gelernt.
c) weitergewandert in die Schweiz, ohne ein Wort deutsch, französisch oder italienisch zu können; hier Hilfe in einer Praxis der traditionellen chin. Medizin, nach einem Jahr eigene Praxis aufgemacht (selbstverständlich ohne irgendwelche staatliche Hilfe). 
Inzwischen betreibt sie zwei Praxen, eine dritte hat sie wg. Arbeitsüberlastung mit Gewinn wieder verkauft. 
Natürlich lernt sie mittlerweile (in den späten Abendstunden, nach der Arbeit) Deutsch. 
 
Oder ein anderes Beispiel:
a) übers Meer gekommen, Pass weggeworfen, sich als Asylant gemeldet.
b) 'Stütze' abgegriffen.
c) inzwischen Mitglied der 'Party- und Event-Szene'. 
 
Wo kommt der dritte wohl her? Kleiner Tipp: Nicht aus Fernost."

Nach den neuesten Ankündigungen von Marc Zuckerberg würde ein derartig Empirie vorgaukelnder Eintrag auf Facebook sicherlich gesperrt.


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Manche wählen auch den umgekehrten Weg:

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Ein Gastbeitrag auf der online-Seite des nicht mehr Spiegel-online heißenden Diversity-Voranstürmers von der Hamburger Relotiusspitze hebt an mit den Worten:


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Sofort steigt der am Vergackeiertwerden desinteressierte Leser aus. Oder würden Sie einen Artikel weiterlesen, in dessen Überschrift es um die Staatsfinanzen geht, während in der Unterzeile auf einmal von Solarstrom die Rede ist?

Es gibt zwischen "Asyl" und "Flüchtlingen" eine ungefähr ähnlich klitzekleine Schnittmenge wie zwischen Staatsfinanzen und Solarstrom, die das Grundgesetz bekanntlich und eigentlich verbindlich definiert: "Politisch Verfolgte genießen Asyl." Dieser angeblich heilige, die Lehren aus der NS-Zeit ziehende Grundsatz ist seit der Herrschaft des freundlichen Gesichts hunderttausendfach gebrochen worden, und seitdem haben die Willkommensputschisten gute Gründe, die Begriffe zu vernebeln; deshalb wollen sie uns Wirtschaftsmigranten als "Flüchtlinge" und jene wiederum als Asylberechtigte verkaufen. "Flüchtlinge" aber genießen kein Recht auf Asyl. "Flüchtlinge" fliehen aus einem Land, nicht in ein spezielles Land, das heißt, sie haben den Flüchtlingsstatus nur im ersten erreichten sicheren Land, schon im nächsten verwandeln sie sich in Migranten, und wenn sie gezielt in Boote steigen, für die Überfahrt bezahlen und einzig nach Deutschland wollen, weil dort die höchsten Sozialleistungen locken (bzw., aus Sicht der Indigenen, drohen), sind sie: .... (gelöscht). Einwanderer wiederum sind Menschen, die sich ein Land auswählt, weil es sie für sein wissenschaftliches oder wirtschaftliches Vorankommen benötigt. Mehr ist dazu nicht zu sagen.

Die Behauptung, Deutschland nehme mehr Flüchtlinge auf als die anderen Europäer, ist unbedeutend, weil keiner die tatsächlichen Flüchtlinge gezählt hat. Deutschland nimmt mehr Wirtschaftsmigranten und Sozialhilfekassierer auf, das ist gewiss, und deswegen halten die anderen die Deutschen ja auch für närrisch.

Es tut mir leid, dass ich mich hier oft wiederholen muss, aber die Gegenseite ist es, die immer dieselben erwünschten Illusionen, Märchen und Lügen verbreitet.

Übrigens hat Alexander Gauland im Bundestag vorgeschlagen, den Solidaritätszuschlag in einen Hilfsfonds für Afrika umzuwandeln, wenn im Gegenzug keine illegalen Migranten mehr aufgenommen werden. Dieser Fonds könnte sowohl für die unmittelbare Flüchtlingshilfe als auch für gezielte Investitionen (also das genaue Gegenteil der "Entwicklungshilfe") verwendet werden. Natürlich überhörten die "Grünen, Roten, Schwarzen und Magentafarbenen" (Heinrich Fiechtner) diesen Vorschlag, denn sie wollen nicht Afrika helfen, sondern die europäischen Nationen durch Einwanderung so lange immer bunter machen, bis sie zur one world-Buntheit homogenisiert sind. Im Grunde sind es umgekehrte Nazis; bei den Braunen war es schändlich, sich als Deutscher mit "Andersrassigen" zu paaren, bei den "Grünen, Roten, Schwarzen und Magentafarbenen" wird bald der umgekehrte Fall als verwerflich und fortschrittsfeindlich gelten.


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Noch zum Vorigen.

Um anschaulich zu machen, wohin die unter dem Lügennamen Asylpolitik verkaufte Einwanderung führen soll, helfen die Grünen auf die Sprünge:

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Danisch hat es schon kommentiert: "Was, sprachlich genau genommen, nicht bedeutet, dass ein Einfamilienhaus zum Glück erforderlich wäre, sondern dass sein Glück zu finden nicht mehr notwendig ist. Ist jetzt halt dumm, dass sie vor 15 Jahren so viele Plattenbauten gesprengt haben, die wären jetzt bei den Grünen der letzte Schrei. Mit ein bisschen Glück hat man nach ein paar Jahren auch einen Trabi.

So ein 'moderner mehrgeschossiger Wohnungsbau' hat ja, so links-grün-politisch gesehen, auch enorme Vorteile. Man kann das viel besser durchmischen. Früher oder später werden sie für Mehrfamilienhäuser Migrantenquoten durchsetzen. Oder die Mindestbelegungszahl, höchstens soundsoviel Quadratmeter pro Person. Auch die Querfinanzierung. Wenn man vorschreibt, dass in jedem Haus Wohnungen zum Minipreis angeboten werden müssen, hat man damit – ohne formal eine Steuer einführen zu müssen – eine Quersubventionierung erzwungen, dann müssen die anderen das mitbezahlen. Eine 'Umverteilung', die im Steuerrecht nicht auftaucht."



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Immer noch zum Vorigen.

Wie ich gerade in der Jungen Freiheit lese, sind aus den griechischen Flüchtlingslagern keineswegs kanke minderjährige Mädchen nach Deutschland geholt worden, wie die Bundesregierung suggeriert hatte, sondern fast ausschließlich gesunde männliche moslemische Jugendliche. So lautete die Antwort der Regierung auf eine Kleine Anfrage der Schwefelpartei. Als im April die ersten 47 sogenannten Flüchlinge aus Griechenland in Hannover landeten, befanden sich bis auf vier Mädchen ausnahmslos männliche Jungendliche an Bord. Einige von ihnen trugen gewiss auch drollige Eroberungsstatements auf ihren T-shirts (falls Sie sich nicht mehr entsinnen sollten, hier).


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Das rassistische Schmutzblatt Der Spiegel kommt endlich auf den Facebook-Index (wie bald praktisch alles, was älter als ca. 20 Jahre ist):

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