Friede den Gemeinplätzen -- Krieg den Moden!

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Wer Selbstzweifel hegt, kennt die Wonnen des Sich-Benachteiligtfühlens noch nicht.

 

Die Zugehörigkeit zum intellektuellen Pöbel manifestiert sich in keiner Eigenschaft deutlicher als in der Unfähigkeit, die literarische Qualität eines Textes zu würdigen, dessen inhaltliche Tendenz einem zuwider ist. 

 

Wenn man sämtliche Schöpfungen des weißen Mannes von diesem Planeten entfernte, besäßen seine Ankläger weder Zeit noch Mittel, ja nicht einmal Begriffe, um ihn mit Vorwürfen zu überhäufen.     

  


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1. September 2020


Der sogenannte Sturm auf den Reichstag ist heute im politmedialen Zirkus die große Nummer, mitunter begleitet von dem Wunsch, der Vorfall möge als eine Art Reichstagsbrand-Revival zu allerlei Ermächtigungen zwecks Oppositionszüchtigung genutzt werden können. Allerdings scheren einzelne Gazetten wie NZZ und Welt aus der Reihe, und sogar die Zeit setzt den "Sturm" in Anführungszeichen.


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Die Überschrift ist auch nicht übel, wenngleich wir uns denken können, dass die Hamburger Tantenrunde beim ominösen "sie" an einen anderen Personenkreis denkt als z.B. ich.

Gleichwohl bleibt es auch in Gänsefüßchen ein sonderbarer Sturm, bei dem sich das gesamte Angriffspersonal mit dem Rücken zum Eroberungsobjekt postiert, um Fahnen zu schwenken und Selfies zu knipsen, statt in die vermeintliche Bastille durchzubrechen, um sie zu plündern und zu verwüsten.


The day after


Ob der Vorgang ohne die drei uniformierten Zerberusse, die sich unter Einsatz des Zwerchfells sämtlicher unbeteiligter Beobachter den Sturmtrupps entgegenstellten, auch nur in Nuancen anders verlaufen wäre? Die drei schneidigen Polizisten erhielten heute jedenfalls vom Bundespräsidenten das Bundesverdienstkreuz mit Regenbogenfahne, Windrad und fair gehandelten Brillanten.


PS: Eine Heilpraktikerin, verkündet die Presse, habe die Massen zum Angriff auf den Petersdom bzw. die Hagia Sophia des deutschen Parlamentarismus aufgewiegelt. Na, Genossen Medienschaffende, muss das nicht in der freigegebenen Fassung Sieg-Heil-Praktikerin heißen?

PPS: Aus Finstermänner-(und -frauen!-)kreisen wird mir folgener Bericht zugesteckt: "Mein Neffe war zufällig dort, als das geschah. Die Polizei hatte die Absperrung geöffnet, jeder konnte durch. Daraufhin fragte er einen Polizisten, ob er auch rein darf, der bejahte, und er ging durch. Erst als viele Menschen auf der Treppe waren, kam eine Sondereinheit der Polizei und drängte sie zurück. Es war eine unglückliche Inszenierung, sagte er mir. Als er später im Auto die Nachrichten hörte, traute er seinen Ohren nicht. Jetzt habe ich selber erlebt, was Lügenpresse heißt, sagte er mir."

Ach was. Die Bastille war 1789 auch leer.


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Apropos Polizei:


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Wenn zwei das Gleiche tun und der eine Donald Trump heißt, dann tun sie bekanntlich niemals dasselbe:


Igel und Igel


Egal, wer die US-Wahlen gewinnt, das Land steht vor den schwersten Unruhen seit Jahrzehnten, weil keiner den Wahlerfolg des anderen anerkennen wird.


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(Video)


Gerade wenn die Amerikaner Trump wiederwählen sollten, werden die Demokraten und ihr Straßenmob vor Wut platzen.


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Ich frage mich oft, wie sich die selbstmördische Infektion der westlichen Welt mit dem neomarxistischen Virus aus der Sicht der zumindest von dieser Seuche inzwischen geheilten Chinesen ausnimmt. Die müssen doch Schwierigkeiten haben, ihr Pokerface zu wahren.


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Ein Wahrheits- und Qualitätsmedium erkennen Sie daran, dass es unter allen in China umfallenden Reissäcken sofort den relevanten erkennt:


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Das Schlusswort zu den Vorfällen im "Reichshauptslum" (Don Alphonso) möge aus dessen Zukunft gesprochen sein:


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Mehrere ostelbische Medien vermelden folgende Personalie:


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Und zwar immer mit dem Zusatz, dass der Verein mit dem hetzerischen Namen die Aufmerksamkeit der Schlapphüte auf sich gezogen habe:


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Da sie Flüchtlinge nicht in Anführungszeichen setzen, bin ich unsicher, ob es sich nicht um Fake news handelt – wer wäre denn so herzlos, gegen echte Flüchtlinge zu demonstrieren? Ansonsten kenne ich weder Herrn Berndt noch seinen Verein, bin allerdings der Ansicht, dass Refugees welcome und Refugees not welcome gleichwertige Statements sind, über deren politische Realisierung in einer Demokratie der Wähler zu befinden hat. Das Asylrecht des Grundgesetzes kennt keine "Flüchtlinge", sondern nur "politisch Verfolgte". Während der politisch Verfolgte einer verifizierbaren Kategorie angehört, ist der Begriff "Flüchtling" eine semantische Beliebigkeit und Wundertüte. Anis Amri war auch ein "Flüchtling". Echte Flüchtlinge fliehen niemals in ein bestimmtes Land, sondern aus einem bestimmten Land.

Natürlich – ich habe es speioft beschreiben und an aktuellen Exempeln durchdeklinieren müssen – gilt unter der Mentalitätsherrschaft der Globalisten nicht mehr als Nazi, wer anderer Leute Heimat angreift, sondern seine eigene verteidigt, sofern er im Westen lebt, also jenem Weltteil, der nach dem divinischen Willen allzeit reisefertiger Anywheres der allgemeinen Benutzung und Besiedelung freigegeben werden soll. Alles Eigene, Gewachsene, Traditionelle soll ins Allgemeinmenschheitliche und allgemein Verfügbare aufgelöst werden – natürlich nur im Westen –, deswegen erzählt man Ihnen von früh bis Mitternacht von Ihrer und Ihrer Ahnen Schuld am Elend der Welt und der daraus resultierenden sofortigen Wiedergutmachungs- (i.e. Platzmach-)Pflicht. So schreibt beispielsweise die "Emil Julius Gumbel-Forschungsstelle für Antisemitismus und Rechtsextremismus" über den erwähnten Nazi-Rückzugsraumkampf:


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Die Menschenrechte gelten allgemein, das ist ungefähr so aussagekräftig wie: Die Tischsitten gelten allgemein. Durchgesetzt werden sie entweder gar nicht oder am jeweiligen Tisch. Die Menschenrechte sind ein reines Abstraktum. Günter Maschkes hat unlängst in wenigen Worten alles Entscheidende dazu ausgeführt: "Der Mensch hat so viele Rechte wie ein Gürteltier, sagte Vacher de Lapouge. Als Mensch habe ich überhaupt keine Rechte. Ich habe Rechte als Deutscher oder als Franzose oder als Engländer und so weiter. Die Menschenrechte sind etwas Fatales. Man wird wegen ihnen handlungsunfähig. Diese Forderungen kennen ja keine Grenzen."

Es gibt kein Recht, wenn es nicht durchgesetzt wird, und durchgesetzt werden kann es nur auf Staatsgebieten von den dort jeweils herrschenden Regierungen – sofern sich die Amis nicht wieder im Namen der Menschenrechte und mit deutscher finanzieller Unterstützung irgendwo einmischen und Zivilisten Bomben auf die Köpfe schmeißen, um sie über ihre Menschenrechte zu informieren, wovor uns die Wiederwahl der Friedentsaube Donald Trump bewahren möge. Der Menschenwürdeparagraph des Grundgesetzes gilt, wie das gesamte GG, erstens nur für Deutsche und zweitens für diejenigen, die sich auf dem Boden der Bundesrepublik aufhalten. C'est tout. Mehr geht uns nichts an und kann es auch gar nicht, sofern wir nicht Reichswehr oder Wehrmacht reaktivieren und deutsches Recht in die Welt tragen. Allah sei Dank hat die Weiberwirtschaft während der Merkeljahre die Bundeswehr dermaßen ruiniert, dass an eine Vergrößerung des deutschen Territoriums so wenig zu denken ist wie an einen Menschenrechts-Djihad außerhalb Deutschlands unter Missbrauch deutscher Truppen.

Allerdings erleben wir derzeit den von den Globalisten organisierten und von einer beispiellosen Propaganda flankierten Versuch, einfach die Grenzen einer immer effeminierteren westlichen Welt abzuschaffen und somit auf typisch weibliche Art – nicht penetrieren, sondern sich penetrieren lassen – einer universalistischen Agenda zur Ausbreitung zu verhelfen. Das wird so sicher schiefgehen wie alle linken Gesellschafts- oder besser Menschenexperimente, aber Menschen ihr Heimatrecht abzusprechen gälte zumindest andernorts als Anstiftung zum Bürgerkrieg.

In der Völkerrechtsliteratur, um auf die zweite Aussage des Forschungsstellenpapageis zu kommen – wer sich fragt, ob so ein Leben als Papagei nicht anstrengend und ein bisschen würdelos ist, verkennt erstens die Konstitution eines Papageis und zweitens dessen Bedürfnis nach einem regelmäßig gefüllten Futternapf –, gibt es aus einem einzigen Grund keine Diskussionen über ein Recht auf Heimat: weil es selbstverständlich ist. Weil ohne ein solches ungeschriebenes Recht gar kein Völkerrecht existierte. Nur ein paar autoaggressive Westler sehen das anders, und gewiss besteht eine Tendenz zum globalisierten Nomadentum einer elitären heimatlosen Minderheit, aber erklären Sie mal mit einem Türken, Russen, Japaner, Vietnamesen, Guatemalteken oder Algerier, er habe kein Recht auf Heimat, sein Land stünde allen offen, die fürderhin darin leben wollten, er habe sogar dafür zu zahlen, sonst sei er nämlich ein Nazi, Rassist und Teufelsanbeter. Viel Vergnügen!


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Noch zum Vorigen und am Rande. Ich will mit diesen Darlegungen keinem völkischen Harthirn das Wort reden. Deutscher ist:
1. Wer von zwei deutschen Eltern abstammt.
2. Wer von einem deutschen Elternteil abstammt.
3. Wer die deutsche Staatsbürgerschaft besitzt.

Man bemerkt: Punkt drei fällt aus dem ethnischen Rahmen und ist, wenn man die Erlangung der Staatsbürgerschaft an keine Kriterien bindet, wie das die Grünen vorhaben (unter denen viele ethnische Deutsche sind, woraus man schließen muss, dass aus ethnischem Deutschsein im Sinne der Deutschnationalen überhaupt nichts folgt), ein Einfallstor für das linke bzw. globalistische Projekt der sukzessiven Auflösung aller Völker und ethnisch-kulturellen Bindungen. "Der Mensch der fernen Zukunft wird Mischling sein", schrieb der mondialistische Orakellaller Richard Coudenhove-Kalergi, Leitbild aller Diversifizierer der Gegenwart und in der Rassenfrage praktisch ein um 180 Grad gedrehter Hitler. "Die heutigen Rassen und Kasten werden der zunehmenden Überwindung von Raum, Zeit und Vorurteil zum Opfer fallen. Die eurasisch-negroide Zukunftsrasse, äußerlich der altägyptischen ähnlich, wird die Vielfalt der Völker durch eine Vielfalt der Persönlichkeiten ersetzen." Oder eben nicht. 
 

Punkt zwei indes schafft eine Verbindung. Punkt zwei weist in eine Zukunft, mit der sich leben lässt – ich kenne kaum einen "Rechten", der mit einer Biodeutschen liiert ist; speziell in meinem Bekanntenkreis kommen die Ehefrauen, Partnerinnen und Gespielinnen aus sämtlichen Weltgegenden – und die auch der demographischen Situation entspricht. Gerade demographisch gelten die Worte von Benns Ptolemäer: "Erkenne die Lage! Rechne mit deinen Defekten! Gehe von deinen Beständen aus, nicht von deinen Parolen!"



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Ich sehe, geneigte Leserin, wie ein zarter Schatten über Ihre Stirn huscht – wahrscheinlich, weil ich mich da und dort wiederhole? Ich tat es nur, um die neuen Leser auf die hier gesendete Frequenz einzuschwingen, Ehrenwort! Der August bescherte dem Kleinen Eckladen nämlich erstmals über eine Million Seitenaufrufe in einem Monat. An alle, die überdies noch einen Obolus für das bizarre Unterhaltungsprogramm zollten, geht ein besonders elanvolles Vergelt's Gott!