Friede den Gemeinplätzen -- Krieg den Moden!

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Wer Selbstzweifel hegt, kennt die Wonnen des Sich-Benachteiligtfühlens noch nicht.

 

Die Zugehörigkeit zum intellektuellen Pöbel manifestiert sich in keiner Eigenschaft deutlicher als in der Unfähigkeit, die literarische Qualität eines Textes zu würdigen, dessen inhaltliche Tendenz einem zuwider ist. 

 

Wenn man sämtliche Schöpfungen des weißen Mannes von diesem Planeten entfernte, besäßen seine Ankläger weder Zeit noch Mittel, ja nicht einmal Begriffe, um ihn mit Vorwürfen zu überhäufen.     

  


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18. September 2020


Vor kurzem vertrat ich die These: Die Linke hat aus dem Zusammenbruch der realsozialistischen Staaten die Lehre gezogen, dass es offenbar keine funktionierende linke Wirtschaft gibt. Die Linke hat begriffen, dass sie den Kapitalismus nicht stürzen muss, um zu herrschen, sondern dass es genügt, ihn zu bewirtschaften. Sie will nicht mehr der Überwinder des Kapitalismus sein, sondern sein Parasit.

Es gibt aber noch eine andere Option: die komplette Abschaffung des Westens. Wenn weltweit und überall sozialistische Regimes herrschen – ob sie nun den chinesischen, islamobolschewistischen, klimagerechten oder kulturmarxistischen Gleichheitsdirektiven folgen –, wenn keine Chance mehr besteht, irgendwohin "rüberzumachen", wenn die Exile abgeschafft sind, auch die im Netz, wenn jede Regung der Menschen elektronisch überwacht wird, ist es vorbei mit der individuellen Freiheit.

PS: Die Milliardäre und die Staatskünstler spielen in jedem Regime mit, von denen ist keine Opposition zu erwarten. Bessere Kollaborateure als die großen Internetkonzerne kann sich keine Regierung wünschen. Schon heute bewegen die Staaten weit größere Geldmengen als die freie Wirtschaft.


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Gott, ist das komisch: Die Opportunisten besingen die Barrikaden. (Aber Vorsicht: Das ist nichts für schwache Mägen!)

Schamlosigkeit gilt zwar zu recht als ein Zeichen von Schwachsinn, aber sämtliche in diesem Filmchen Versammelten leben sehr gut davon und folglich auch damit; insofern wäre es töricht, sie zu schelten.

 

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Seebrücke, Amadeu Antonio-Stiftung, Zentrum für politische Schönheit und der Zentralrat der Spiegel-Kolumnisten gehen endlich voran:


Flüchtlingsbestellformular

Wer bei der Neutronenbombe noch gezögert hat, sollte jetzt zugreifen!


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Coronatote in Deutschland:

17. September  3
16. September  6
15. September  12
14. September  1
13. September  2
12. September  5

(Quelle)


PS: "Sehr geehrter Herr Klonovsky,

Sie könnten den 'mit Corona' Verstorbenen die im Strassenverkehr Getöteten gegenüberstellen; letztes Jahr war das Jahr mit der geringsten Anzahl von Toten seit deren Zählung: ca. 8 am Tag, leicht über 3000 im ganzen Jahr. Nimmt man die 29 mit Corona Gestorbenen und stellt sie den ca. 48 in diesem Zeitraum auf den Strassen Getöteten gegenüber – die durch die Willkommenskultur täglich Getöteten darf man ja nicht zählen, das wäre rassistisch –, stellt man fest, daß für die Mobilität durchaus mehr Menschenopfer akzeptabel erscheinen als für den Lockdown der Wirtschaft.

Aber es geht ja nicht darum, wieviele wirklich sterben, es geht darum, dass 'wir alle bald sterben müssen, wenn wir nicht sofort...' das Klima retten, uns Masken anziehen usf. Es gibt genug Menschen mit ausreichend latenter Todesangst, und die werden alles tun, um nicht 'bald jämmerlich zu sterben', was auch immer ihnen grad als 'ganz bestimmt baldiger Tod, wenn nicht...' vorausgesagt wird. Und Leute mit Todesangst erreichen Sie nicht mit Argumenten, nur mit Rettungsversprechungen, Impfung, Maske, Ökostrom...

Aber um unsinnige Rettungsversprechen überzeugend abgeben zu können, muß man ein notorischer Lügner sein, und so geht das Spiel ewig, ping pong, immer werden die vor Todesangst Zitternden durch allerlei Mythen 'gerettet' und dabei ein wenig geschröpft, an Lebenskraft, Geld und Freiheit. Funktionierte immer, funktioniert vermutlich auch weiterhin verläßlich.

Mit freundlichen Grüßen

***"