Friede den Gemeinplätzen -- Krieg den Moden!

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Wer Selbstzweifel hegt, kennt die Wonnen des Sich-Benachteiligtfühlens noch nicht.

 

Die Zugehörigkeit zum intellektuellen Pöbel manifestiert sich in keiner Eigenschaft deutlicher als in der Unfähigkeit, die literarische Qualität eines Textes zu würdigen, dessen inhaltliche Tendenz einem zuwider ist. 

 

Wenn man sämtliche Schöpfungen des weißen Mannes von diesem Planeten entfernte, besäßen seine Ankläger weder Zeit noch Mittel, ja nicht einmal Begriffe, um ihn mit Vorwürfen zu überhäufen.     

  


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23. September 2020

                               

"The best punch in this fight was the one he didn't give me when I fell."
George Foreman über seinen K.O. im Kampf gegen Muhammad Ali, den elegantesten Niederschlag der Boxgeschichte



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Leser *** sandte mir diese Meldung mit der Bemerkung, die derzeit anschwellende Auszeichnungsflut für verdienstvolle und wachsame Mitbürger erinnere ihn schon ein bisschen an die Ehemalige.


Ehrendunja


Die wackeren DDR-Dekorierer brachten es auf sage und speie 142 staatliche Orden, Medaillen und Auszeichnungen, vom Nationalpreis 1. und 2. Klasse über Karl-Marx-Orden, "Held der Arbeit" und (weitaus seltener) "Held der DDR", "Banner der Arbeit", "Kampforden für Verdienste um Volk und Vaterland", "Aktivist der sozialistischen Arbeit" bis hin zu Orchideenpreisen wie der "Medaille für hervorragende Leistungen im Bereich der haus- und kommunalwirtschaftlichen Dienstleistungen der Deutschen Demokratischen Republik" oder der "Medaille für Verdienste in der Volkskontrolle" (bald: Kahanemedaille). Und da selbst der sozialistische Mensch nicht vom Ruhm allein leben konnte, gab es bei einigen Ehrentiteln ein paar hundert oder tausend Mark als Draufgabe. ("Das Geld ist schon o.k.", pflegte der Volksmund zu lästern, "aber die Schande, die Schande!").

Eines freilich muss ich monieren: Walter-Lübcke-Demokratiepreis, das klingt wie Jean-Claude-Juncker-Abstinenzleranstecker oder Egon-Krenz-Toleranznadel. Man kann Lübcke einiges nachsagen, aber der Demos, speziell der deutsche, war ihm schnuppe – zumindest jener Teil, der mit dem Willkommensputsch seiner Domina im Kanzleramt nicht einverstanden war. Lübcke war eher ein Autokrat oder besser ein Autokratie-Lakai, der Regierungskritikern nichts weniger als die Ausreise nahelegte.


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Der Kampf gegen Verschwörungstheoretiker nimmt, wie man sagt, Fahrt auf:


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Und ein groß postemanzipatorisch Gejammer hub an, um einstweilen nicht mehr zu enden:


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Nie klagen sie über den echten, harten, brutalen, blutigen Sexismus in Kein-schöner-Land, den Sexismus der mit ihrer Billigung hier hereingeschneiten Gruppenvergewaltiger, Belästiger, Frauenhalsdurchschneider, Frauenwegsperrer, Frauenverschleierer, Frauenzwangsverheirater, Frauenehrenmörder, Mädchenbeschneider und Kinderbespringer, sie jammern immer nur über den schrecklichen Alltagssexismus mittel- und richtig alter weißer Männer, die mit ihren verbrecherischen Witzen, Anspielungen und dem Konkurrenkampf um Planstellen bzw. Posten den Weibchen die Karriere vergällen.

Mädels, im Außendienst ist die Sache ganz einfach: If you can't stand the heat, go back to the kitchen.


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Klimawandelgrenzen


Der Hollywood-Star unterschlägt leider, dass es auch in Kanada Waldbrände gibt – derzeit besonders in der Provinz Alberta –, doch sie sind weniger heftig als im Nachbarland.

In irgendeinem Auslandsjournal im Fernsehen lief vor kurzem ein Bericht über die Brände*. Man interviewte einen seit Generationen in Kalifornien ansässigen Indianer, der erklärte, sie hätten früher und praktisch jahrhundertelang solche Feuer durch gezieltes Verbrennen sogenannten Totholzes verhindert. Ähnlich äußerte sich in der Tagesschau Donald Trumps Forstbeauftragte zu den Brandursachen, wobei sie auch den Klimawandel erwähnte. Angeblich haben die Grünen gegen diese Praxis agitiert; sie war wohl nicht ökologisch genug. Passen würde es jedenfalls zu ihnen.


* Der Weltspiegel war's, hier ab 5,10.

PS: Noch eine thesenstützende Ergänzung aus dem Jahr 2018:


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Weiter hier.


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Jede Wahrheit braucht einen Mutigen, der sie ausspricht – so oder so ähnlich lautete einmal der Kampagnenslogan für ein deutsches Boulevardblatt. Galt damals, gilt heute, gilt immer.

"Rassismus ist nichts anderes als ein rabulistischer Doppelbegriff für den blanken, unerträglichen, gewalttätigen, kriminellen Neid auf Weiße."

Also schreibt Hadmut Danisch.

"Es geht nicht, wie immer behauptet, um white supremacy. Es geht um black inferiority." Die ganze "Black Lives Matter"-Bewegung mit ihrer Lust am Zerstören der "weißen" Gesellschaft, am Plündern, am Niederbrennen von Straßenzügen, die Forderung nach Bevorzugung an den Universitäten, es gehe bei alldem, so Danisch, um nichts anderes als "dieses latente Minderwertigkeitsgefühl, weil man selbst nichts hinbekommt und ansehen muss, wie die Weißen in den letzten 500 Jahren im Alleingang die Welt neu erfunden und die Moderne geschaffen haben.

Ein Rassist ist nicht etwa einer, der irgendwie noch Nazi-Gedanken hat, sondern schlicht einer, auf den man neidisch ist und sich deshalb unterlegen fühlt. Deshalb auch diese Frontalangriffe auf Wissenschaft, Ingenieurswesen, Finanzwesen, Kunst. (...)

Und deshalb ist ein Rassist jeder, auf den man neidisch ist. Jeder, der mehr leistet als der neidische Teil. Deshalb ist die amerikanische Linke auch so bedacht darauf, wirklich alles zu zerstören, worauf man irgendwie neidisch sein könnte und sich selbst in einen Zustand zurückzuversetzen, auf den niemand mehr neidisch sein könnte."


Zuletzt zitiert Danisch einen Ausspruch des legendären National Review-Kolumnisten Joseph Sobran aus dem Jahr 1997:

"Der westliche Mensch überragt den Rest der Welt in einer Weise, die so groß ist, dass sie fast unaussprechlich ist. Es sind die westliche Erforschung, Wissenschaft und Eroberung, die die Welt für sich selbst offenbart haben. Andere Rassen fühlen sich als Untertanen der westlichen Macht, lange nachdem Kolonialismus, Imperialismus und Sklaverei verschwunden sind. Der Vorwurf des Rassismus verwirrt Weiße, die keine Feindseligkeit empfinden, sondern nur verblüfften guten Willen, weil sie nicht begreifen, was das wirklich bedeutet: Erniedrigung.
Der weiße Mann präsentiert ein Bild der Überlegenheit, auch wenn er sich dessen nicht bewusst ist. Und: Überlegenheit erregt Neid. Die Zerstörung der weißen Zivilisation ist der innerste Wunsch der Liga der designierten Opfer, die wir Minderheiten nennen."


Hinter dem ganzen Diskriminierungsgezeter steckt – nur Neid? Starker Tobak, hätte man zu Kolonialzeiten gesagt. Wir Nietzsche-Leser sind nicht sonderlich überrascht, wir wissen, dass hinter dem Feminismus, dem Multikulturalismus, dem Gender-Okkultismus, hinter all diesen linken Emanzipationsforderungen das Ressentiment hervorblinzelt, welches sich verlässlich daran zu erkennen gibt, dass die von ihm Befallenen Vortreffliches in Minderwertiges, Gelungenes in Missratenes – und umgekehrt – umlügen. Da die BLM-Bewegung es im Grunde bei der schieren Zerstörung belässt, darf getrost der so einfältige wie gewalttätige Halbbruder des Ressentiments, der Neid, als Motiv herangezogen werden.

Bei diesem heiklen Thema empfiehlt es sich, einen Eideshelfer mit dunkler Hautfarbe herbeizuzitieren, denn dem kann niemand Rassismus unterstellen. Ende 2017 sprach Ghanas Präsident Nana Addo Dankwa Akufo-Addo bei einem Treffen mit Emmanuel Macron unter anderem folgende goldenen Worte:

"Die Grundlage für politische Entscheidungen in unserem Land, unserer Region, unserem Kontinent kann einfach nicht mehr länger die Frage sein, was uns die westliche Welt, Frankreich oder die Europäische Union oder sonst eine Hilfsebene an Unterstützung geben kann. Es wird nicht funktionieren. Es hat nie funktioniert und es wird nie funktionieren. (...)

Es ist einfach nicht gut für ein Land wie Ghana, heute 60 Jahre nach seiner Unabhängigkeit, dass die Budgets für Bildung und Gesundheit noch immer von der Großzügigkeit europäischer Steuerzahler abhängen. Nach so einer langen Zeit sollten wir doch eigentlich in der Lage sein, unsere Grundbedürfnisse selbst zu finanzieren. (...)

Sie dürfen gerne geben und wir sind dankbar für alle Maßnahmen, die Frankreich über die Mittel seiner Steuerzahler für uns ergreift. Sie dürfen das gerne weitermachen. Einem geschenkten Gaul schaut man nicht ins Maul. Nur, dieser Kontinent, nach all dem, was passiert sein mag, verfügt noch immer über 30 Prozent aller natürlichen Ressourcen auf der Welt. Der Kontinent verfügt über einen sehr weitläufigen fruchtbaren Boden. Er beherbergt die jüngste Bevölkerung aller Kontinente auf der Welt. Diese Energie und Dynamik können wir unmittelbar sehen. Es geht um diese jungen Männer, die so viel Widerstandskraft und Ideenreichtum zeigen bei der Überquerung der Sahara. Sie finden Wege, auf kaum schwimmfähigen Booten das Mittelmeer zu überqueren.

Diese Energie, von genau dieser Energie wollen wir, dass sie sich in unseren Ländern entfaltet. (...)

Wir wollen, dass junge Afrikaner in Afrika bleiben. (...)

Wir müssen uns die Frage stellen, was wir in diesem 21. Jahrhundert unternehmen müssen, damit Afrika wegkommt von seiner unterwürfigen Bettelhaltung um Hilfe, Wohltätigkeit und Geldzahlungen. Bedenkt man den Reichtum des afrikanischen Kontinents, dann müssten eigentlich wir andere mit Geld unterstützen. (...)

Eine große Frage für uns ist, wie es die Koreaner, Malaysier und Singapurer schaffen konnten, die ihre Unabhängigkeit zur selben Zeit wie wir erreichten. Wir wissen, dass zur Zeit der Unabhängigkeit das pro-Kopf BIP in Ghana höher war als jenes in Korea. Heute ist Korea Teil der Ersten Welt. Selbiges gilt für Malaysia und Singapur. Wie konnte das so kommen? Wie konnten sie diesen Übergang erfolgreich meistern, während wir 60 Jahre nach unserer Unabhängigkeit noch immer da sind, wo wir angefangen haben? (...)

Ich bin überzeugt, dass wenn wir es schaffen, diese Einstellung zu verändern, diese Einstellung zur Abhängigkeit – diese Einstellung, die sich um Hilfe und um Wohltätigkeit dreht –, dann bin ich überzeugt, dass in den kommenden Jahrzehnten ein fundamentaler Wandel bei den Völkern Afrikas vonstatten gehen wird."

Jedes Wort von diesem Mann kann in Stein gemeißelt werden. Warum das Video nicht Millionen Klicks hat, ist mir ein Rätsel.

Ich möchte nur einen Aspekt hinzufügen: Die Rede wurde gehalten auf einem Kontinent, auf dem Black lives matter nie galt und bis heute nicht gilt. Nur dort, wo Weiße Rechtsstaaten geschaffen haben, konnte dieser Anspruch formuliert werden. Die Sklaverei, die es zu allen Zeiten und auf allen Kontinenten gab, ist auch von Weißen betrieben – es gab auch Millionen weiße Sklaven –, aber nur von Weißen abgeschafft worden. Viele Schwarze wissen das und lassen sich nicht von den Linken zur Zerstörung der Gesellschaft missbrauchen. Aber natürlich lassen sich viele erfolglose Schwarze gern einreden, dass sie für ihren Zustand nicht die geringste Verantwortung tragen, sondern perfide weiße Strukturen an allem schuld seien.

Am Interessantesten finde ich in Nana Addos Worten den Hinweis auf die asiatischen Länder, die nahezu gleichzeitig mit den meisten Afrikanern die Unabhängigkeit erlangten und heute auf allen Gebieten eine ungleich bessere Figur machen (außer vielleicht beim Schnackseln). Diese Asiaten sind ja nicht nur bei sich daheim wirtschaftlich, wissenschaftlich und in puncto Bildung erfolgreicher als ihre schwarzen Menschenbrüder, sondern auch als Einwanderer in den westlichen Ländern. Und sie liegen den weißen Noch-Mehrheitsgesellschaften weder auf der Tasche noch mit Rassismusklagen in den Ohren, sie verachten nicht deren Traditionen und Kultur, sie eimern sie nicht mit absurden Unterstellungen zu, etwa dass alle weißen Schöpfungen, vor allem jene der weißen Hochkultur, diskriminierend und rassistisch seien:


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Im Gegenteil, ohne asiatische Einwanderer würden Teile der westlichen Gesellschaften gar nicht mehr funktionieren. Das gilt für die KI, den Forschungssektor, überhaupt die Naturwissenschaften, ebenso wie für die oben geschmähte klassische Musik: Wer sich hierzulande die Orchester, Chöre und Solisten anschaut, stellt fest, dass ohne Asiaten, genauer: Ostasiaten, kaum etwas läuft. Deswegen gibt es im Westen auch kein Geplärr über Asiatophobie und keinen antiasiatischen Rassismus.  

Eine Parallelführung dieses Gedankens mit dem Plapper- und Erpressungsterminus Islamophobie spare ich mir aus Gründen der Offensichtlichkeit.

Die einen schaffen es, die anderen nicht, und unter Letzeren findet die Linke ihre Klientel, dort sät sie Neid und entfaltet Zerstörungsfuror, dort erfindet der weiße linke Selbsthass Begriffe wie "struktureller Rassismus" und "kritische Weißseinsforschung", wobei diese Linken ihre multikulturelle Ressentimentphase überwunden haben, sie erfinden keine neuen Werte, sie wissen ja, dass der Sozialismus nichts kann und nichts taugt, sie wollen nur noch alles kaputtschlagen.

Ein Wort zu den Asiaten. Die Chinesen haben aus der Kolonialzeit noch eine Rechnung mit den Langnasen offen, sie haben nicht vergessen, dass an den Eingängen öffentlicher Parks in Shanghai Schilder standen, auf denen  zu lesen war: "Zutritt für Hunde und Chinesen verboten."** Leider verfielen sie nach den Opiumkriegen dem marxistischen Heroin, sie importierten aus dem Westen als erstes die Lehre von der Vernichtung aller Kultur als Voraussetzung des kommunistischen Paradieses, und darunter leiden sie bis heute: China ist ein Land ohne eigene Kultur geworden, und daran sind die Marxisten schuld. (Sie versuchen derzeit im Westen ja dasselbe; die Ähnlichkeiten der öffentlichen Tribunale mit jenen der Kulturrevolution sind kein Zufall.) Für ein Land, das sich anschickt, Weltmacht zu werden, ist der Befund, den anderen kulturell nichts anzubieten zu haben, nicht einmal Jeans und Coca Cola, deprimierend, aber man darf immerhin vermuten, dass die Pekinger Staatskapitalisten die Mao-Stauen nur noch herumstehen lassen, um sich täglich neu zu vergewärtigen, was bei ihnen nie wieder passieren darf.

Die Japaner wiederum sind den Weißen hinter der Maske der Selbstverleugnung stets mit der Gewißheit ihrer Einzigartigkeit gegenübergetreten. Zuerst begegnete Nippon den Europäern mit blinder Empfänglichkeit, dann mit ebenso blinder Aussperrung, war aber dabei stets bestrebt, alles von ihnen zu übernehmen, was einen Vorteil versprach – wakon yosai ("Japanischer Geist, westliche Technik") lautete die Maxime. Die Nachkommen der Samurai denken nicht daran, zur westlichen Technik (und ausgewählten Stücken der westlichen Hochkultur) die westliche Moral, den westlichen Selbsthass, die neue westliche Technikskepsis, den rassistischen westlichen Antirassismus und all jene anderen Gifte zu importieren, die in linken Hexerinnen- und Hexerküchen fabriziert werden. Kein Europäer sollte glauben, dass fremde Völkerschaften seine Lebensweise schätzen, nur weil sie seine Technik übernehmen.

Deswegen kennt der Asiate auch keinen Neid auf den Weißen.



** "Eine Detailkorrektur zu dem Schild 'No dogs, no Chinese'" sendet Leser ***:

"Der Legende nach stand dieses Schild nur am Eingang des Hunagpu-Parks am Bund in Shanghai, da wo die Französische Konzession begann, wo der Whangpo nach Norden abbiegt. Ein paar Jahrzehnte lang hat das Stadtmuseum in Shanghai dieses Schild ausgestellt. Mitte der neunziger Jahre ist die Angelegenheit geklärt worden. Es hat sich herausgestellt, daß es dieses Schild nie gegeben hat. Robert Bickers hat am Auftakt seines Buches 'Out of China' die ganze Episode ziemlich detailliert nachgezeichnet. Aber wie es mit dergleichen 'urban legends' so ist, das das ein Eigenleben entwickelt.
 
Der wirkliche neuralgische Punkt, der bis heute nachwirkt in China, sind die beiden Opiumkriege. Das ist durchaus nachvollziehbar auch für Westler, deren Sympathien für die Verhältnisse im späten Kaiserreich sich in Grenzen halten. Man stelle sich vor, der Sultan in der Hohen Pforte würde Europa mit Rauschmitteln überschwemmen (Heroin aus afghanischem Anbau käme in Frage), und sobald die EU tatsächliche Maßnahmen ergriffe, dem zu wehren, würden die Hafenstädte bombardiert, und zum unguten Abschluß der Komplex von Versailles abgefackelt, mitsamt dem lebenden Inventar. Das möchte wohl böses Blut nach sich ziehen."


Ich hatte über das Schild im Buch "China. Eine Weltmacht kehrt zurück" (Berlin, 2000) von Konrad Seitz gelesen, der von 1995 bis 1999 deutscher Botschafter in China war. Meine Lektüre ist zehn oder mehr Jahre her, also schlug ich nach. Auf Seite 100 steht geschrieben:

"Alle Ausländersiedlungen hatten Parks. Zu ihnen hatten die Chinesen keinen Zutritt. Am Eingang des Huangpo-Parks am Nordende der Uferpromenade von Shanghai stand ein Schild, das nicht nur Hunde und Fahrräder im Park verbot, sondern auch Chinesen den Zutritt verwehrte. In der Erinnerung der Chinesen verbanden sich die Verbote auf dem Schild zu einer gemeinsamen Aufschrift: 'Zutritt für Chinesen und Hunde verboten'. Man muss dies alles wissen, will man das heutige China verstehen. Das Trauma des Sturzes in Armut und Schande und die Demütigung durch die Ausländer sind unauslöschlich in das Gedächtnis jedes einzelnen Chinesen eingebrannt."
 
Beim genauen Lesen ergibt sich also, dass diese Inschrift nicht exakt so existierte, sondern dass sich zwei Verbote in der Erinnerung der Chinesen zu einem verbanden.

Ich danke für den Hinweis.



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Noch zum Vorigen.


Rücklagen


Was für eine teuflische Unverschämtheit, was für eine gottbescheißenswürdige Perfidie, was für eine speiüble Niedertracht, einem Land, das jährlich dreistellige Millardensummen für Migranten ausgibt, ihnen Wohnraum, Arztbehandlungen und Ausbildungsmöglichkeiten schenkt, ihnen Platz macht, zuweilen seine Töchter opfert, die Unbildung, bizarren Sitten, religiösen Anmaßungen und die schiere Gewalt vieler Neuankömmlinge erträgt, strukturellen Rassismus zu unterstellen!


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Kein Tag ohne Gemeinsam-gegen-Corona!


Sterbenaufbayrisch

Sterbenslang


Hier kommt keiner lebend raus!