Friede den Gemeinplätzen -- Krieg den Moden!

Artikelsuche

Service Menu

Allerlei

Wer Selbstzweifel hegt, kennt die Wonnen des Sich-Benachteiligtfühlens noch nicht.

 

Die Zugehörigkeit zum intellektuellen Pöbel manifestiert sich in keiner Eigenschaft deutlicher als in der Unfähigkeit, die literarische Qualität eines Textes zu würdigen, dessen inhaltliche Tendenz einem zuwider ist. 

 

Wenn man sämtliche Schöpfungen des weißen Mannes von diesem Planeten entfernte, besäßen seine Ankläger weder Zeit noch Mittel, ja nicht einmal Begriffe, um ihn mit Vorwürfen zu überhäufen.     

  


...mehr

 

 

13. März 2017


Mit Blick auf das 100. Jubiläum der Großen Oktoberrevolution sei hier gelegentlich eine Stalinade zitiert. Zum Beispiel jene: Jakow Jurowski, die mit der Ermordung der Zarenfamilie führend betraute schöne Seele, schlug Stalin einige Jahre später vor, ein Buch über das Massaker an den Romanows zu publizieren. Stalin lehnte die Idee ab mit den Worten: "Jakow Michailowitsch, nicht alles eignet sich zum Prahlen."


                                         ***


Das größte Interesse an der Stigmatisierung und Verfolgung sogenannter Fake News haben hierzulande diejenigen, die das Monopol besitzen, unerwünschte Nachrichten zu beschneiden, zu zensieren oder ganz zu unterdrücken. Die angeblich gefälschten Neuigkeiten sind ja oftmals nur Gerüchte über nicht gemeldete Vorfälle, deren Inhalt – wie im Kinderspiel "Stille Post" – auf dem inoffiziellen Übermittlungsweg modifiziert, vergröbert, entstellt worden ist, ohne im Kern falsch zu sein. Wären Fake News komplett erfunden, ließen sie sich schließlich leicht widerlegen. Gerade weil sie glaubwürdig sind und viele in der Bevölkerung kursierende Sorgen und Befürchtungen stützen – und gerade weil die Bevölkerung weiß, dass seitens des Establishments ein Interesse an der Unterdrückung nicht genehmer Wahrheiten desto dringlicher vorliegt, je mehr es den Karren in Richtung Wand steuert –, stehen Fake News auch dann auf dem Index, wenn sie zur Hälfte stimmen.



                                         ***


Der niederländische Politiker Geerd Wilders, Vorsitzender der Partij voor de Vrijheid, hat einen Personenschutzstatus wie der Papst. Warum nur, wenn die von ihm heraufbeschworene Gefahr gar nicht so schlimm ist, wie er sie darstellt?