Friede den Gemeinplätzen -- Krieg den Moden!

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Wer Selbstzweifel hegt, kennt die Wonnen des Sich-Benachteiligtfühlens noch nicht.

 

Die Zugehörigkeit zum intellektuellen Pöbel manifestiert sich in keiner Eigenschaft deutlicher als in der Unfähigkeit, die literarische Qualität eines Textes zu würdigen, dessen inhaltliche Tendenz einem zuwider ist. 

 

Wenn man sämtliche Schöpfungen des weißen Mannes von diesem Planeten entfernte, besäßen seine Ankläger weder Zeit noch Mittel, ja nicht einmal Begriffe, um ihn mit Vorwürfen zu überhäufen.     

  


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23. April 2017


Mit der Schlagzeile "Die Bauchentscheidung hat begonnen" will Spiegel online seine Leser schon mal auf einen nach Ansicht der Redaktion unfeinen Ausgang der französischen Präsidentschaftswahlen einstimmen. Hier muss ich intervenieren: Der Bauch entscheidet in diesem durch Migration und Macdonaldisierung immer mehr auch kulinarisch verlotternden Land kaum mehr, selbst wenn drei der vier als aussichtsreich gehandelten Kandidaten wahrscheinlich noch eine Foie Gras d'Oie von einer Foie Gras de Canard unterscheiden können.


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Polizei-Eingriff vor einem Berliner Restaurant: Zwei "Gruppen" gingen aufeinander los. Sie waren schwer bewaffnet mit Messern, Macheten und Brecheisen (hier). Zwölf Menschen bei Messerstecherei in Bottroper Großraumdisko verletzt (hier). "Bande" verfolgt junge Frauen und verprügelt vier Männer, die ihnen helfen wollten (hier). Tausende afghanische "Flüchtlinge" erklären, sie seien Kämpfer der Taliban gewesen (hier).
BKA: Zahl der tatverdächtigen Zuwanderer steigt um 52,7 Prozent (hier).

Gott schütze unser armes Land (und vor allem Köln) vor der AfD!


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Leser *** schreibt: "Wie Ihnen sicher bekannt ist, gibt es in Frankreich keine direkten Statistiken zur Geburtenrate, die nach ethnischen oder religiösen Faktoren unterscheidet. Allerdings liefert der für Neugeborene obligatorische Test auf Sichelzellenanämie der halbstaatlichen Französischen Vereinigung für Behinderungserkennung und -vorsorge beim Kind (Association Française pour le Dépistage et la Prévention des Handicaps de l’Enfant, AFDPHE) interessante Rückschlüsse auf die afrikanische bzw. muslimische Bevölkerungsentwicklung. Getestet werden nämlich nur Neugeborene, die einer Risikogruppe angehören.

Als Risikogruppen erfasst sind Neugeborene, die mindestens einen nord- oder schwarzafrikanischen Elternteil haben. Zusätzliche Risikogruppen, die geprüft werden, sind Personen mit einem Migrationshintergrund aus dem Nahen oder Mittleren Osten (Türkei, arabische Halbinsel und die dazwischen gelegenen arabischen Länder) und dem indischen Subkontinent. Der Rest setzt sich zusammen aus Immigranten aus einem relativ kleinen Küstenbereich in Südeuropa, nämlich Portugal, Süditalien, Griechenland und die Inseln Korsika und Sizilien.

Der Umfang der Überprüfung dieser Erbkrankheit hat in den letzten Jahren extrem zugenommen:
- 2000 fielen 19 % der Neugeborenen in Frankreich in diese Gruppe
- der Anteil wuchs 2007 auf 28,45 Prozent und 2010 auf 31,5 Prozentan
- 2015 betrug er schließlich 38,9 Prozent (im Großraum Paris betrug der Anteil übrigens 73,4 Prozent)

Eine große Unbekannte sind natürlich die Immigranten aus Südeuropa. Angesichts des massiven Anstiegs spricht aber einiges dafür, dass dieser Wert zu vernachlässigen ist. (...) Außerdem kann angeführt werden, dass die Autoren der Studie selbst die Einwanderung aus den afrikanischen Kolonien dafür verantwortlich machen."

Die "Bauchentscheidungen" bei den nächsten Präsidentenwahlen dürften also weiter im Schwinden begriffen sein.