Friede den Gemeinplätzen -- Krieg den Moden!

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Wer Selbstzweifel hegt, kennt die Wonnen des Sich-Benachteiligtfühlens noch nicht.

 

Die Zugehörigkeit zum intellektuellen Pöbel manifestiert sich in keiner Eigenschaft deutlicher als in der Unfähigkeit, die literarische Qualität eines Textes zu würdigen, dessen inhaltliche Tendenz einem zuwider ist. 

 

Wenn man sämtliche Schöpfungen des weißen Mannes von diesem Planeten entfernte, besäßen seine Ankläger weder Zeit noch Mittel, ja nicht einmal Begriffe, um ihn mit Vorwürfen zu überhäufen.     

  


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1. Dezember 2017


"Wie ist es gelaufen?", erkundige ich mich am Telefon bei Alexander Wendt, der gestern in Dresden eine Lesung aus seinem Buch "Du Miststück – meine Depression und ich" gehalten hat.
"Gut. Es war sehr lustig."


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Der hashtag "Me too" markiert gewissermaßen eine neue Art der Psychoanalyse, wobei es diesmal nicht um die Aufarbeitung verdrängter sexueller Gefühle aus der Kindheit geht, sondern sämtliche Frauen (außer Beate Zschäpe) sind gehalten zu entdecken, dass und wie oft und in welchem Alter sie sexuell belästigt wurden, um dieses nachträglich offengelegte Trauma dann durch summarische öffentliche Anklageerhebung gegen praktisch alle Männer zu bewältigen. Wie die feministische Grundlagenforschung empirisch bewiesen hat, haben zwölf von neun Frauen irgendwann in ihrem Leben ungewollt irgendwas Unangenehmes oder richtig Schlimmes mit Sex und Männern erlebt; ähnlich wie bei der klassischen Psychoanalyse umfasst die potentielle Klientel also wirklich alle, in diesem Fall mit Ausnahme der Männer, aber die zählen sowieso nicht mit.

O Dramma eroicomico! Während im Tagestakt noch nicht hundertprozentig integrierte virile Neumitbürger mit viel Elan, aber oft noch ohne Empathie und Fingerspitzengefühl eingeborenen Weibern an die Wäsche gehen, sie beispielsweise in Gebüsche zerren, am Rande von Bevölkerungsfesten oder auf Domplatten verräumen, ihnen auf nächtlichen Heimwegen spontan Gesellschaft leisten, das "Du" anbieten und bisweilen mit dem Kosewort "Schlampe" ergänzen, während in Schwimmbädern flinke Finger mit Migrationshintergrund minimalinvasive Kontakte knüpfen, aus denen oft unnötiges Gekreisch resultiert, während sich viele Frauen aus übertriebener Vorsicht nachts nicht mehr auf die Straßen oder in öffentliche Verkehrsmittel trauen, verschaffen ihnen engagierte Mitschwestern eine Kompensationsbeschäftigung für einsame Abende daheim: Forsche in deiner Vergangenheit nach Momenten, wo dich ein weißer Mann gegen deinen Willen verbal belästigt/mit sogenannten Komplimenten sexistisch gedemütigt/auf dein Aussehen reduziert/zum Beischlaf aufgefordert oder dir ohne dein Plazet ans Knie/an den Schenkel/an den Po/an die Brust gefasst hat. Wenn du nichts findest, fahnde weiter! Es muss passiert sein! Du hast es nur verdrängt!      

Ich, um ein wenig aus der Schule zu plaudern, hatte lange Zeit eine gute beste Freundin, es waren vor allem die musischen und literarischen Interessen, die uns verbanden, wir waren zusammen in eine Klasse gegangen, wir schrieben uns ellenlange Briefe, als ich bei der Nationalen Volksarmee Anthropologie, Sozialkunde und den artilleristischen Vollkreis studierte, besuchten uns vice versa, hörten gemeinsam Musik und so fort, wobei zwischen uns unausgesprochene Klarheit darüber herrschte, dass wir im erotischen Sinne nicht füreinander existierten. Eines Tages – es regierte noch Erich der Einzige – machte sie mich brieflich mit der Tatsache bekannt, dass sie zu einer speziellen und manchen als prekär geltenden Kategorie der Frauen gehöre und nun eine Lebenspartnerin gefunden habe; wenn mich das störe, sei das schade, aber sie müsse mich eben in Kenntnis setzen. Selbstverständlich störte es mich nicht. Es bestand, wie erwähnt, auch kein Anlass zur Eifersucht meinerseits, weil sie, wie man sagt, nicht mein Typ war, obwohl ich gerade in diesem Belang der Vielfalt tatsächlich holder bin als jeder Grünling, der es in der Regel ohnehin bloß fingiert. Das Sexuelle war schlechterdings kein Thema zwischen uns, und das einzige, was ihr Coming-out bei mir ausgelöst hatte, war die Erkenntnis, warum der "Rosenkavalier", speziell der erste Akt, bei musisch empfänglichen Lesben große Popularität genießt. Oder genoss. Darauf kommt eine Allerweltshete ja von selber nicht!

Aber das gute Mädchen geriet später offenbar in fortschrittliche Kreise, verschrieb sich beruflich dem Zeitgeist (ich will hier aus Gründen der Diskretion nicht ins Detail gehen) und offenbarte mir eines Tages, dass ich ihr, noch in der Schule, etwas Übles angetan habe. Ich hätte ihr nämlich – an die Brust gefasst. Einfach so. Darunter habe sie lange gelitten. Das Wort "Trauma" fiel nicht, doch anscheinend lief es darauf hinaus.

Hier tat sich ein Abgrund auf, erstens ohnehin, zweitens in meiner Erinnerung. So sehr ich auch stöberte, sie wollte sich nicht einstellen. Bekanntlich fasst ein Jüngling während der Pubertät viele Brüste an, naheliegenderweise auch jene von Mitschülerinnen, oft spontan, oft mit deren Zustimmung, ganz genau weiß man’s vorher ja nicht. Meistens ist Alkohol im Spiel, der die Begierde befeuert und zugleich die Erinnerung an die genauen Umstände eintrübt. "Warum haben Sie Schwester Duckett an die Brust gefasst?", fragt in "Catch 22" der Militärarzt, ein Psychoanalytiker, einen im Lazarett liegen Soldaten. "Bloß weil sie eine hat?" In der Tat, ich kann nicht leugnen: Eine Brust hatte sie. Und wo eine Brust ist, da ist auch ein Motiv.

In meiner Jugend war es jedenfalls entsetzlich normal, dass man den Mädels probehalber auch mal an die Wäsche ging, natürlich nicht um sie zu vergewaltigen, sondern nur um zu testen, ob das der Beginn oder das Ende eines schönen Abends sein würde, es hatte einem schließlich keiner beigebracht, wie man dem anderen Geschlecht formvollendet zu nahen hatte, die Sozialisten hüben wie drüben und die 68er hatten die bürgerliche Erziehung ja vorsätzlich abgeschafft, und ich kann mich beispielsweise an Poolpartys im Ferienlager erinnern, bei denen ich glatt als traumatisierter syrischer unbegeleiteter Minderjähriger mit verlorenem Pass hätte durchgehen könne, o là là! Es gab dort freilich auch umgekehrte Konstellationen, etwa jene wonnige Maid, die ohne zu fragen in mein Zimmer kam, die Bettdecke wegschob und mich aufs Liebenswürdigste belästigte. Und von Traumatisierung später keine Spur! (Aber vielleicht bei ihr?)

Heute redet man den Mädels ein, dass Männer Wüstlinge seien, die ihre Macht sexuell missbrauchen wollen, man redet ihnen ein, dass sie sich sexuell belästigt fühlen sollen, wenn sie ein Kompliment bekommen, dass sie sich nicht zurechtmachen sollen, weil sie damit Geschlechterstereotypen folgen, dass sie sich nicht sexy kleiden und keinesfalls auf Stöckelschuhen gehen sollen, weil sie damit den männlichen Sexismus bedienen, dass sie sich selbst verwirklichen und, wenn es nicht klappt, diskriminiert fühlen und Quoten fordern sollen, dass Geschlecht ein Konstrukt sei, außer bei diesen priapischen weißen Wüstlingen, und dem ganzen Kinderwunschgedöns nichts Biologisches, sondern patriarchalische Zwangsstrukturen zugrunde lägen. Ich frage mich, wie diese Mädels überhaupt noch normale Beziehungen mit einem Mann hinbekommen sollen.

Auf der anderen Seite werden sie aufgefordert, applaudierend und mit einer Armlänge Abstand hilfsbereit dabeizustehen, wenn immer mehr maskuline Orientalen und virile Drittweltler ins Land strömen, die das Mann-Frau-Problem auf ihre Art behandeln und lösen. Denn das immerhin tun die Frommen unter unseren Neumitbürgern ja, den Trieb bringen sie unter Kontrolle, jedenfalls innerhalb von Umma, Stamm, Clan und Familie; was hinter verschlossenen Türen stattfindet, geht dort niemanden etwas an, das werden die roten und die grünen Weiber schon noch lernen. Die wunderschöne europäische Flirt-, Anharf- und Techtelmechtelwelt, die Welt der offenen Haare, der kurzen Röcke, der High-heels, der Bars, Tanzschuppen und Kaffeehäuser, der Rendezvous und Liebesbriefe, die Welt der Flaniermeilen und der öffentlichen Plätze, auf denen die Männer den Frauen hinterherschauen, all das geht zu Ende. Die exponierte Rolle der Frau war eine originär westliche Erfindung. Der Westen brachte die Dame hervor. Das gesellschaftliche Ritual kreiste um dieses Zentrum. Das Werben der Männer um die Frauen hat die wirtschaftliche, technische und kulturelle Entwicklung des Abendlands mindestens ebenso sehr angetrieben wie die protestantische Ethik. All das wird jetzt zermahlen und zerrieben von feministischen Hysterikerinnen, Gender-Tussen und Lesbokratinnen auf der einen, muslimischen Sittendurchsetzern auf der anderen Seite. Welche Partei am Ende den Kampf zwischen diesen beiden Weltbildern gewinnen wird, ist so logisch wie langweilig; vieleicht hausen sie aber auch in einem grotesken Zugleich nebeneinander; hier Polygamie, Zwangsheirat, Verschleierung und abendliche Blondinen- bzw. wahlweise Schwulenhatz, dort Trigger-Warnungen, Belästigungsklagen fürs auf-den-Po-Schauen, Sexistenverfolgung und ein neues Geschlecht nach dem anderen.

Was bin ich froh, dass ich die Sache halbwegs hinter mir habe.

(Ich bitte übrigens, von der Übernahme dieses Textes auf andere Webseiten abzusehen.)


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Jutta Allmendinger, die Präsidentin des Wissenschaftszentrums Berlin für Sozialforschung, tat in einem Zeitungsinterview kund und zu wissen:

"Es hält sich hartnäckig der Glaube, dass wenn Personen mehr Anreiz haben, sie dann auch mehr zu leisten bereit sind. Quasi ohne jedes Limit. Diese Annahme ist wissenschaftlich widerlegt."

Mit einem Lächeln hören wir eine Soziologin von Wissenschaft reden. Gerade unsereins weiß, dass es nur eine Gesellschaftstheorie gibt, die diesen Anspruch anmelden darf, den wissenschaftlichen Kommunismus nämlich. Die Soziologie aber ist keine Wissenschaft. Speziell deutsche Soziologen arbeiten für eine "Traumfabrik" (Alexander Wendt), in der politisch erwünschte Illusionen produziert werden. Sobald ein Soziologe sich in einem Organ der Wahrheits- und Qualitätspresse äußert, sollen wir manipuliert werden. Die Soziologie ist allenfalls die Wissenschaft der Dekadenz – wenn nicht gar, wie Norbert Bolz formulierte, die Dekadenz als Wissenschaft.

Diese Soziologin verkündet nun den unglaublichen Blödsinn, es sei "wissenschaftlich" widerlegt, dass mehr Anreize zu mehr Leistung führen, und der Interviewer hakt nicht nach, sondern lässt es einfach stehen. Frau Allmendinger – in ihrem Namen steckt die Allmende, es muss eine Art Entelechie sein, die sich durch sie hindurch zu Wort meldet – verwirft mit diesen Worten praktisch die gesamte Marktwirtschaft. Sie beklagt, dass es in diesem am meisten gleichgemachten Deutschland seit den Tagen der DDR, dessen Bewohnern jedes Distinktionsgefühl und jedes Elitedenken ausgetrieben wurden, immer noch zu wenig "Bildungsgerechtigkeit" gebe, weil die soziale Herkunft die Bildung beeinflusse. Also will sie die sozialen Unterschiede noch mehr planieren. Aber wie? Ihr Vorschlag lautet: Diejenigen, so da besser – also zu viel – verdienen, sollen kein Kindergeld mehr bekommen. Diejenigen, die nicht oder nur wenig arbeiten, stattdessen aber vergleichsweise viele Kinder in die Welt setzen, denen wiederum die Bildungsgerechtigkeit verwehrt bleibt, zumal unsere Sonnenkanzlerin immer mehr von ihnen ins Land holen will (wir hören, es kämen weniger "Flüchtlinge", aber wenn etwas hinzukommt, wie kann es da weniger werden?), die sollen mehr Kindergeld kassieren. Was aber kein Anreiz ist, nicht mal ein negativer. – Es gehört zu den elementaren Glaubensartikeln der Soziologie, dass sich menschliches Verhalten in Ziffern, Bilanzen und Tortengrafiken ausdrücken und durch Vereinheitlichung der Lebensumstände seinerseits vereinheitlichen ließe; kulturelle, mentale und genetische Unterschiede kommen in dieser Welt der Reihenhäuser und Konfektionsgrößen nicht vor, Charles Manson und Mutter Theresa unterscheiden sich einzig in ihrem Freizeit- und Konsumverhalten.

"Was lesen Sie aus dem Wahlergebnis der AfD?", fragen die Interviewer. Antwort: "Dass es uns nicht gelungen ist, den Menschen die Furcht vor Neuem zu nehmen, sie zu öffnen für das Unbekannte. Und dass wir jetzt zu spüren bekommen, dass es immer weniger Orte und Anlässe gibt, wo die Menschen zusammenkommen. Früher war der Firm- oder Konfirmandenunterricht so ein Ort. Oder der Sportklub, der Musikverein, die Theatergruppe. Am allerstärksten merkt man es in den Grundschulen. Schauen Sie sich die Segregation an. Als ich in die Grundschule kam, traf sich da die ganze Gesellschaft. Und heute? In den Großstädten? Ist das längst vorbei. Wir erleben eine unglaubliche Entflechtung der Gesellschaft, die ich als das größte Problem überhaupt ansehe."

Allein dieses gefinkelte "uns" im ersten Satz ihrer Replik entlarvt die Gevatterin, die übrigens SPD-Mitglied ist, aber das hat der aufmerksame Leser längst bemerkt, als Propagandistin. Und so etwas verkauft sich als "Wissenschaft"! Dass sie mit keiner Silbe auf die Ursachen sowohl der von ihr beschriebenen Entwicklung als auch der Bildungsmisere eingeht, linke Ideologie und Analphabetenimport, versteht sich von selbst; sie würde sonst nicht interviewt.

Wikipedia listet die Mitgliedschaften der Gevatterin auf. Jutta Allmendinger gehört der Berlin-Brandenburgischen und der Bayerischen Akademie der Wissenschaften an, lustigerweise auch der Deutschen Akademie der Naturforscher Leopoldina sowie der Deutschen Akademie der Technikwissenschaften Acatech. Sie war Mitglied des Sozialbeirats für die Rentenversicherung der Bundesregierung, des Hauptausschusses für Mindestarbeitsentgelte der Bundesregierung sowie der High Level Economic Expert Group "Innovation for Growth" der Europäischen Kommission. Sie ist Mitglied im Kuratorium der Stiftung Bildung, im Kuratorium der Stiftung der Deutschen Wirtschaft und des Goethe-Instituts. 2015 war sie gemeinsam mit Klaus Wowereit Vorsitzende der Kommission "Gleiche Rechte – gegen Diskriminierung aufgrund des Geschlechts" der Antidiskriminierungsstelle des Bundes. Sie ist Mitglied im Aufsichtsrat der Berliner Stadtreinigung und gehört zum fünfköpfigen Herausgeberrat der Wochenzeitung Die Zeit, zwei artverwandte Jobs quasi, die einen reinigen die Straßen, die anderen versuchen, die Gehirne auszufegen. Eine typische, vom Betrieb getragene Netzwerkerin dieser späten Republik also. Mal sehen, wann sie dem ersten Islamrat beitritt und sich aus Gründen der Geschlechtergerechtigkeit für Geschlechtertrennung im Beruf sowie feste Gebetszeiten in der deutschen Wirtschaft einsetzt.


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Man darf diejenigen öffentlich nicht ungeschoren davonkommen lassen, die erklären, ihren Partner, ihre Kinder, ihre Familien zu lieben, denn sie schotten sich ab, sie schließen aus und diskriminieren unzählige Menschen, mit denen sie zufällig nicht verwandt sind.


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Niemand hat die Absicht, Europa zu islamisieren! Die Welt meldet: "Der muslimische Anteil an der Bevölkerung Europas wird sich in den kommenden Jahren massiv erhöhen – und möglicherweise sogar vervielfachen. Das prognostiziert eine Studie der Denkfabrik Pew Research Center. Nach einem von drei zugrunde gelegten Szenarien könnte sich der Anteil der Muslime in Deutschland gar mehr als verdreifachen, nämlich von rund sechs Prozent (2016) auf knapp 20 Prozent (2050)" (mehr hier). Spätestens dann ist Schluss mit den Pegida-Lügen!

"Mehr Muslime in Deutschland – Chance oder Risiko?", fragte gestern Abend irgendeine öffentlich-rechtliche Anstalt, um sich überraschend auf die Version "eher Chance" festzulegen. Na was denn sonst! Überall, wo Muslime in großer Zahl leben, steigt die Toleranz gegenüber Vertretern anderer Konfessionen, werden Frauen auf Händen getragen, genießen Gender-Mainstreaming und Feminismus hohe Ehren, herrschen Freiheit, Vielfalt, Buntheit und Ordnung, steht der Rechtsstaat auf soliden Füßen, ist das öffentliche Leben heiter und entspannt, wird gearbeitet, geforscht, gebastelt, gebaut, musiziert, philosophiert, meditiert, flaniert, saniert, karikiert, rasiert, serviert, konsumiert, diskutiert, gelehrt, gescherzt, geschäkert, gefeiert und das Leben genossen. Nun freue dich, Deutschland! Allah segne unsere Sonnenkanzlerin!


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Nun, ein paar Probleme gibt es noch. Wenn wir weiter den Schweden oder den Dänen oder den Briten nacheifern, löst sich das quasi von selbst. Man darf nicht pedantisch fragen, ob das etwas mit dem Islam zu tun hat, es genügt die Erwägung, ob es mit Einwanderung zu tun hat und ob noch mehr Einwanderung nicht alles leichter machen würde. Wie schön das Leben in Old Europe mit muslimischen Mehrheiten sein kann, sehen Sie hier oder hier. Haben Sie Merkel gewählt? Sie Glückspilz!


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"Unter 1000 zehnjährigen Schülern erreichten bei Trends in International Mathematics and Science Study (Timss) 2015 in Hongkong 450 und in Singapur sogar 500 die höchste mathematische Leistungsstufe. In Gesamt-Ostasien liegen die Japaner mit 320 Assen unter 1000 Schülern am Schluss. Erst im globalen Vergleich zeigt sich die Aussagekraft dieser Werte. So hat Frankreich unter 1000 Kindern lediglich 20 solcher Könner. Deutschland steht mit 53 auf 1000 etwas besser da. Aus diesen enormen Differenzen lassen sich, wenn man auf den Faktor Bildung fokussiert, die Einwanderungsregeln Ostasiens herleiten. Da alle übrigen Länder der Welt unter ihrer Eigenkompetenz rangieren, ist der Rekrutierungspool extrem eingeschränkt. Würde man Einwanderer aus unteren Rängen akzeptieren, triebe das den eigenen Leistungsdurchschnitt nach unten. Nur die Allerbesten aus schlechter abschneidenden Nationen kämen infrage. Wer ökonomisch an der Weltspitze bleiben will, darf einen Hochqualifizierten nicht aufgrund seiner Hautfarbe zurückweisen. So lag der Mathematik-Durchschnitt der besten 10 Prozent der Achtklässler in Libanon 2015 bei 539 Timss-Punkten, während in Singapur schon der Gesamtdurchschnitt mit 621 Punkten (Libanon: 442) weit höher war und die obersten 10 Prozent sogar 715 Punkte erreichten. Obwohl es sich bei Libanon um eine der tüchtigsten arabischen Nationen handelt..." (mehr Gründe, die Blockparteien zu wählen, hier).


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Während man sich in Ostasien bei der Auswahl von Zuwanderern um die Steigerung der geistigen Fähigkeiten des Landes sorgt, steigert Deutschland durch Einwanderung vor allem die Kriminalität (wobei der durchschnittliche IQ durch die Einwanderer und die von ihnen forcierte Abwanderung qualifizierter Deutscher erfreulich sinkt).

Zwischen 2014 und 2016 nahm die Kriminalität in Deutschland – in Rede steht nur das Hellfeld, denn außer Christian Pfeiffer kennt niemand die dunkle Seite, und der verweigert beharrlich jede Angabe zu seinen Quellen – folgende Entwicklung:

Straftäter insgesamt: 2.150.000 (+10 Prozent);
davon Deutsche: 1.533.000 (– 8 Prozent);
davon Ausländer: 617.000 (+ 55 Prozent);
davon Ausländer ohne Straftaten gegen Aufenthalts- und Asylgesetz: 493.000 (+ 25 Prozent).

Zwischen 2015 und 2016 gab es bei Mord und Totschlag einen Anstieg um 14 Prozent, bei Vergewaltigung um 13 Prozent, bei gefährlicher Körperverletzung um 10 Prozent.

Der Anteil der Syrer (wahrscheinlich mit und ohne Pass) unter den nichtdeutschen Tatverdächtigen ist von 2,1 Prozent anno 2013 auf 15 Prozent anno 2016 emporgeschnellt; insgesamt wurden 142.685 von ihnen in der Statistik vorstellig. Es folgen muntere Afghanen in 79.774 Fällen, was 8,4 Prozent entspricht; auch sie lagen 2013 noch bei 2,1 Prozent (beide mit ausländerrechtlichen Straftaten, natürlich mit).

Bei Körperverletzung ist der Anteil nichtdeutscher Tatverdächtiger zwischen 2015 und 2016 um 27,6 Prozent gestiegen (153.163 gegenüber 120.054). Bei Mord und Totschlag gab es 1137 ausländische Tatverdächtige, was einem Anteil von 41,0 Prozent entspricht, bei Vergewaltigung/sexueller Nötigung lag der Anteil bei 38,8 Prozent (2512 Fälle), bei Raub waren es 41 Prozent (11.525 Tatverdächtige),  bei schwerer Körperverletzung 37,6 Prozent (56.252 Tatverdächtige). Sie wissen: Sie können das nicht mit dem Anteil der Ausländer an der Gesamtbevölkerung und der Delinquenz der Kartoffeln vergleichen, denn die meisten Ausländer sind jung, männlich, sozial schwach, leben in Großstädten und dürften gar nicht hier sein, dadurch sind sie automatisch krimineller, obwohl sie es eigentlich nicht sind.

Wer sich in die Statistik einlesen will, hier oder hier wird es sogar ganz offiziell. Und das ist, wie gesagt, nur das Hellfeld (= Helldeutschland)!

Zum Schluss eine noch bessere Nachricht. Bei Volksverhetzung nach § 130 StGB liegen nichtdeutsche Tatverdächtige mit 244 Fällen bei 5,5 Prozent. Aber 2015 stellten sie noch 4,9 Prozent der Volksverhetzer. Auch hier spricht der Trend also für noch mehr Gemerkel und (Ab-)Gemurkse.


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Apropos Abmurksen: Während engagierte Kreise darüber nachdenken, ob ganz Altena in Heldenstadt umbenannt werden soll oder der Titel Heldenbürgermeister für den Stadtvogt Andreas Hollstein hinreicht, haben Vera Lengsfeld (hier und hier) und Alexander Wendt (hier) sich den Fall mal etwas genauer angesehen. Vom "rechtsextremen Anschlag" bleibt bei allzu naher Betrachtung erstaunlich wenig übrig.