Friede den Gemeinplätzen -- Krieg den Moden!

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Wer Selbstzweifel hegt, kennt die Wonnen des Sich-Benachteiligtfühlens noch nicht.

 

Die Zugehörigkeit zum intellektuellen Pöbel manifestiert sich in keiner Eigenschaft deutlicher als in der Unfähigkeit, die literarische Qualität eines Textes zu würdigen, dessen inhaltliche Tendenz einem zuwider ist. 

 

Wenn man sämtliche Schöpfungen des weißen Mannes von diesem Planeten entfernte, besäßen seine Ankläger weder Zeit noch Mittel, ja nicht einmal Begriffe, um ihn mit Vorwürfen zu überhäufen.     

  


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11. Dezember 2017


Und weiter mit den immergleichen Sermoni (resp. Sermonibus)!

"Deshalb sage ich allen, die auf solche Demonstrationen gehen: Folgen Sie denen nicht, die dazu aufrufen! Zu oft sind Vorurteile, ist Kälte, ist sogar Hass in deren Herzen!" Mit diesen Worten reagierte die inzwischen Größte Amtierende Kanzlerin aller Zeiten (GröAmKan*Z) bekanntlich in ihrer Silvesteransprache am 31. Dezember 2014 auf den grölenden Mob von Pegida, der Moscheen, Synagogen und zwergwüchsige Minister angriff, öffentlich die Fahnen praktisch sämtlicher nichtdeutschen Nationen verbrannte und für ungezählte Messerattacken auf vor allem abendlandfeindliche Politiker verantwortlich war. – Angesichts der friedlichen Schweigemärsche moderater Islamisten gegen die Schreckenspolitik bzw. Existenz Israels, veranstaltet am vergangenen Wochenende in Berlin und anderen bunten Städten, übte sich die Kanzlerin in orientalisch weiser Zurückhaltung, wahrscheinlich auch aus Rücksichtnahme auf Recep den Prächtigen und Wolfgang Gedeon.

PS 14.14 Uhr: Nun hat sie sich doch zu Wort gemeldet, elegant und formvollendet wie immer. "Wir wenden uns gegen alle Formen des Antisemitismus und des Fremdenhasses", sagte die Kanzlerin nach einer Sitzung des CDU-Vorstands in Berlin. "Der Staat muss mit allen Mitteln des Rechtsstaats dagegen einschreiten." Merkel sprach von "gravierenden Ausschreitungen". Dass "Strafdelikte in Deutschland verboten" seien, sagte sie diesmal nicht; auch von "Schande" war keine Rede (wahrscheinlich weil es sich bei den Fahnenabfacklern nicht um Deutsche handelte), von Hass und sich davon Fernhalten sowieso nicht. Wer die größte Antisemiten-Importspedition der jüngeren deutschen, ach was, europäischen Geschichte leitet, darf keine allzu große Lippe riskieren, gerade als Naturwissenschaftlerin nicht, denn als solche weiß Frau Dr. Merkel, dass es absurd ist, eine explosive Substanz in ein System einzuspeisen und sich danach zu wundern, wenn es knallt. Was die GröAmKan*Z wiederum mit "allen Mitteln" des unter ihrer Ägide gründlich demolierten Rechtsstaates meint, werden wir in den kommenden Wochen und vor allem Jahren studieren dürfen. Warum sie überhaupt erst eine Problemgruppe importiert und dann gegen eine der kalkulierbarsten Nebenwirkungen "einschreiten" will, gehört zu jenen Mysterien, um deretwillen man die Beichte, das Exil, die Aktensperrfrist und internationale Gerichtshöfe erfunden hat.


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Dass Feministinnen nicht die allerhellsten Kerzen auf der Menschheitstorte sind, dieser Verdacht ist gelegentlich geäußert und prompt niedergezetert worden, doch die Empirie erledigt mitleidlos ihr beweisführendes Werk. In Stockholm werden jetzt Feministinnen von radikalen Muslimen aus den von letzteren kontrollierten Vierteln vertrieben, denn was wäre eine anständige muslimische Landnahme, wenn diese übergeschnappten Weiber dort unbehelligt ihre gottlose Propaganda treiben könnten?

"Jahrelang kämpften sie für den Zuzug und die Rechte von MigrantInnen, wiesen Kritik am immer radikaleren Islam als Rassismus und Islamophobie zurück und waren überzeugt, Menschen mit völlig anderen Lebensweisen in die westliche Welt ‚hineinstreicheln’ zu können. Ein tragischer Irrtum, wie sich nun herausstellt. Genau von diesen Leuten werden sie jetzt bedroht, als ‚Aufwiegler’ von muslimischen Frauen beschimpft und vertrieben."

Nein, tragisch ist daran wahrlich nichts, denn die Mädels hatten allzeit eine Wahl. Wir befinden uns längst im Satyrspiel.

"Nalin Pekgul ist eine ehemalige Parlamentarierin der linken schwedischen Sozialdemokraten. Sie lebte seit mehr als 30 Jahren unbehelligt in Tensa, einem Vorort Stockholm. Jetzt will sie nur mehr weg. ‚Ich fühle mich hier nicht mehr sicher. Die muslimischen Fundamentalisten haben den Bezirk übernommen und ich kann nicht mehr ins Zentrum gehen, ohne belästigt zu werden. Ich bin dort bekannt, und ich will keine Probleme’, sagte sie." (Mehr hier).

Diese Spinnerinnen bekommen exakt das, was sie bestellt haben – insofern ist auf die willkommenskulturell fellationierten Neumitbürger Verlass –: Zuerst nimmt man ihnen ihre angemaßte Klientel weg, danach kommen sie selber an die Reihe. Die frommen Diener Allahs haben wenig übrig für emanzipatorisches Gefuchtel. Der gemeinsame Feind verbindet eben doch weniger, als sich so ein zurechtgegendertes Köpfchen ausmalt. Da die einen sehr viele und die anderen quasi keine Nachkommen haben, muss über den Ausgang dieses Geplänkels nicht weiter spekuliert werden.


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Zur Erinnerung: "In den vergangenen 50 Jahren sind über zwei Billionen Dollar an Hilfen von den reichen an die armen Länder geflossen. Aber dieses Modell hat nirgendwo auf der Welt wirtschaftlichen Aufschwung gebracht. Dabei wissen wir, wie es geht. Wir haben gesehen, welche Konzepte die Armut in China, Indien, Südafrika und Botsuana vermindert haben. Diese Länder haben auf den Markt als Motor für Wirtschaftswachstum gesetzt. (...) Der Handel mit China ist vielversprechender als Fair Trade mit Europa. (...) Im Westen sehen viele die Chinesen als Kolonialisten, die Afrika ausbeuten. Das ist nur Neid. Der auf Mitleid und Almosen basierte Ansatz der westlichen Entwicklungshilfe ist gescheitert. Das chinesische Modell hat in Afrika innerhalb von fünf bis zehn Jahren mehr Arbeitsplätze und Infrastruktur geschaffen als der Westen in 60 Jahren."
Also sprach die afrikanische Autorin, promovierte Ökonomin, Harvard- und Oxford-Studentin, Weltbank- und Goldman Sachs-Mitarbeiterin Dambisa Moyo 2009 im FAZ-Interview (hier).


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"... der Abwurf der amerikanischen Atombomben auf die japanischen Städte Fukushima und Nagasaki."
(Aus einem deutschen Abituraufsatz)