Friede den Gemeinplätzen -- Krieg den Moden!

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Wer Selbstzweifel hegt, kennt die Wonnen des Sich-Benachteiligtfühlens noch nicht.

 

Die Zugehörigkeit zum intellektuellen Pöbel manifestiert sich in keiner Eigenschaft deutlicher als in der Unfähigkeit, die literarische Qualität eines Textes zu würdigen, dessen inhaltliche Tendenz einem zuwider ist. 

 

Wenn man sämtliche Schöpfungen des weißen Mannes von diesem Planeten entfernte, besäßen seine Ankläger weder Zeit noch Mittel, ja nicht einmal Begriffe, um ihn mit Vorwürfen zu überhäufen.     

  


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15. Juni 2018


Der Zeichner und Satiriker Bernd Zeller, verlässlicher Lieferant kathartischer Komik – "Kanzlerin zutiefst entsetzt und fassungslos von den schrecklichen Vorfällen in der nächsten Woche"; "Kim Jong-un macht Zugeständnisse: Droht jetzt ein Rechtsruck in Nordkorea?"; "Einstein war Rassist – Relativitätstheorie jetzt ungültig"; "Forderung aus Kirchen und Grünen: Deutschland soll den aus Österreich ausgewiesenen Imamen und deren Familien Asyl gewähren" –, Bernd Zeller also bat mich, ein von ihm verfertigtes Gemälde auf meiner Webseite zu versteigern:

"Da man es auf meiner Seite für Satire halten würde, ersuche ich Sie zu vermelden, dass ich Richterin Ulrike Grave-Herkenrath durch Anfertigung eines Gemäldes in die Kunstgeschichte überführt habe und das Bild zugunsten der Opferfamilie versteigere."

Besagte Richterin ist den Lesern dieses Diariums inzwischen leidlich bekannt.

"Noch in Hunderten von Jahren wird man in Bares für Rares an Richterin Ulrike Grave-Herkenrath und ihre nicht richtungsweisende, aber richtungfolgende Urteilsbegründung erinnert. Wer das Bild möchte, möge ein Angebot einer Spende abgeben, den Zuschlag bekommt das höchste, ausgenommen sind Richterin Ulrike Grave-Herkenrath und ihre Leute. Sobald das Geld an die Opferfamilie überwiesen ist, wird das Bild zugestellt."

Dieses Bild:

Richterin Doppel Dingens

Richterin Doppel-Dingens wurde verewigt in Acryl auf Leinwandbogen und misst 48 cm x 60 cm. Das Bild würde nicht nur jedes Bundesamt für Frauen und Migration, sondern auch jede Dissidenten-Wohnung, nicht nur jedes Landes-, sondern sogar ein Femegericht zieren.

Das derzeitige Höchstgebot liegt bei 2500,- Euro. Die Versteigerung schließt am 20. Juni, 0.00 Uhr. Weitere Angebote bitte an: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!