Friede den Gemeinplätzen -- Krieg den Moden!

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Wer Selbstzweifel hegt, kennt die Wonnen des Sich-Benachteiligtfühlens noch nicht.

 

Die Zugehörigkeit zum intellektuellen Pöbel manifestiert sich in keiner Eigenschaft deutlicher als in der Unfähigkeit, die literarische Qualität eines Textes zu würdigen, dessen inhaltliche Tendenz einem zuwider ist. 

 

Wenn man sämtliche Schöpfungen des weißen Mannes von diesem Planeten entfernte, besäßen seine Ankläger weder Zeit noch Mittel, ja nicht einmal Begriffe, um ihn mit Vorwürfen zu überhäufen.     

  


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19. November 2018


Der erste Kandidat für den CDU-Parteivorsitz, Herr Merz, bezeichnet die AfD als "offen nationalsozialistisch" und die Grünen als "bürgerlich", also koalitionstauglich.
Der zweite Kandidat für den CDU-Parteivorsitz, Frau Kramp-Karrenbauer, schlägt eine "allgemeine Dienstpflicht" für nachwachsende Deutschländer vor, wie sie bereits in alternativen deutschen Vorgängergesellschaften des 20. Jahrhunderts probiert wurde.
Der dritte Kandidat für den CDU-Parteivorsitz, Herr Spahn, möchte darüber abstimmen lassen, ob die Bundesrepublik den "Global Compact for Migration" unterzeichnet.

Und nun raten Sie, welchem von den Dreien in den Medien bescheinigt wird, er wolle sich mit seinen unseriösen Vorschlägen bloß im Kandidatenstechen profilieren.


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Was manche Asiaten ihren Kindern antun, statt sie unbeschwert gegen Atomenergie, Fremdenfeindlichkeit und Leistungsdruck demonstrieren zu lassen, ts ts ts...


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In Wittenburg (Mecklenburg-Vorpommern) hat ein abgelehnter, aber geduldeter Asylbewerber aus Afghanisten einem 85jährigen Deutschen die Kehle durchgeschnitten. Der zuständige Innenminister Lorenz Caffier (CDU) warnte nordisch kühl davor, "die Tat für politische Zwecke zu instrumentalisieren und sie dafür zu missbrauchen, zu Hass und Gewalt aufzurufen". Auch ich rufe zur Besonnheit auf. Mag der subjektive Eindruck eine Zunahme von Messertaten suggerieren, so ist doch die Zahl der Todesopfer nach wie vor denkbar niedrig! "Feine Sahne Fischfilet" ist bestimmt bereit, mit einem Konzert am Tatort ein Zeichen gegen "rechts" zu setzen.


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Die Opposition gegen den Migrationspakt hat die debattenentwöhnte CDU erreicht. Die "Werteunion" beschreibt die Gründe für ihre Ablehnung hier.


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"Schon in den größenwahnsinnigen Labels 'Wir sind mehr' und 'Unteilbar', mit denen die beiden zurückliegenden 'antifaschistischen' Großveranstaltungen in Chemnitz und Berlin beworben wurden, klingt an, um was es bei diesen Spektakeln ging: um die Wiederbelebung der deutschen Fetische Masse, Macht und Gemeinschaft unter dem Vorzeichen von Multikulturalismus und Islamophilie. Das Triumphgefühl, das die erfolgreichen Zusammenrottungen bei ordinären Linksautoritären geweckt haben, vermag jedoch nicht darüber hinwegzutäuschen, dass die vorgeblich edle Sache auf einer schamlosen Bündnispolitik beruht, die vor dem Zusammenschluss mit Islamisten und Antisemiten nicht zurückschreckt." Die mir bis dato unbekannte und eigentlich linke, aber, wie es scheint, nicht besonders orthodox linke Zeitschrift "Bahamas" lästert erfrischend über die Volksfront gegen die Vereinigung "Juden in der AfD".

Brillant ist der Passus: "Klassenbester im Kurs 'Auschwitz für gute Deutsche' ist Heiko Maas, der laut Eigenwerbung wegen Auschwitz in die Politik gegangen ist und nicht zufällig so wirkt, als wäre er dem Film 'Die Feuerzangenbowle' entsprungen. Tatsächlich inkarniert sich in Maas reiner als in jedem anderen Mitglied des Teams Merkel der deutschtümelnde Sündenstolz eines Volks von sich zu Oberlehrern aufspreizenden refraktären Primanern, denen das Belehren, Bekritteln und Ermahnen des zivilisierten Rests der Menschheit als Alibi dient, um die eigenen Zerstörungsphantasien auszuleben." (Der ganze Text hier.)